Schalke darf für Sportwetten werben

Das in Deutschland die Situation für Glücksspiel, online Glücksspiel und Sportwetten ziemlich undurchsichtig ist, sollte mittlerweile jedem klar sein. Nun ist wieder solch ein Urteil gefallen, indem man sich fragen muss wieso die Gerichte überhaupt dafür belangt wurden. Schließlich könnte die Sache auch ganz anders aussehen.

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Das Problem in Deutschland vor allem mit Sportwetten ist, dass diese erstens im Vergleich zu Österreich dort als Glücksspiel gelten und zweitens dann jedes Bundesland eigene Gesetze macht und diese entsprechend interpretiert und umsetzt. Daher kann es sein, dass zum Beispiel wie hier Schalke in Gelsenkirchen legal für Sportwetten Anbieter auf den Banden Werbung machen darf, aber dies in Bayern verboten ist.

Probleme durch die deutschlandweite Verbreitung von Fußball

Jetzt wäre solch eine Situation kein Problem wenn wir von Amateurmannschaften reden, die eben nur in ihrer Umgebung aktiv sind. Aber Schalke spielt nunmal in der Bundesliga. Und damit sind sie nicht nur in ganz Deutschland unterwegs auch werden die Spiele national und sogar international übertragen. Ebenso greifen – und das ist für dieses Urteil wichtig – aus dem ganzen Land Fans auf die Internetseite des FC Schalke 04.

Auf jener Internetseite war nun ein Banner. Was in Nordrhein-Westphalen kein Problem ist. Allerdings in Bayern war und ist es verboten. Daher hat die mittelfränkische Bezirksregierung entschieden, dass dieser Banner für Sportwetten, weg muss. Der FC Schalke hat dies nicht so gesehen und sowohl den Banner stehen lassen wie es auch auf ein Gerichtsverfahren angelegt. Das Urteil ist nun gefallen und Schalke darf weiterhin Sportwetten Werbung auf ihrer Internetseite machen.

Was wäre passiert wenn das Urteil anders ausgegangen wäre

Dann hätte dies zu einer wirklich blöden Situation geführt. Denn eigentlich besagt der Glücksspielstaatsvertrag, dass Glücksspielwerbung verboten ist, wenn sie in Bayern abrufbar ist. Jedoch ist dabei immer die Frage wie Bindend dieser überhaupt ist. Denn vor welchem Gericht wollte man den Fußballverein zur Zahlung der Strafe zwingen? Und was wäre gewesen wenn Schalke einfach den Zugang auf die Seite für User aus Bayern gesperrt hätte.

Was sehr wahrscheinlich gewesen wäre, ist, dass der FC Schalke beim nächsten Besuch in Bayern dafür zur Rechenschaft gezogen werden würde. Es wäre nicht das erste Mal, dass in Bayern ein international oder national bedeutendes Fußballspiel nicht startet, weil regionale Behörden etwas gegen die Glücksspielwerbung auf den Trikots, auf dem Bus oder sonstwo haben. Da sind die Bayern dann ganz genau, wenn es um so etwas geht.

 

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