Sicherheit in Österreich

Österreich tut sich aktuell sehr schwer, wenn es darum geht, die Bereiche Jugendschutz und Spielerschutz umfassend und gerecht zu regulieren. Glücksspiele im Internet ziehen bis heute Millionen Kunden an – darunter leider auch zahlreiche Jugendliche, die Altersbeschränkungen umgehen und sich Casinospielen sowie weiteren Glücksspielbereichern widmen.

Probleme bestehen derzeit im Sektor Jugendschutz, der von den Ländern individuell gewährleistet werden muss. Aber auch das Thema Spielsuchtprävention ist aktuell in aller Munde. Das Gesundheitswesen des Staates Österreich ist hierbei beteiligt, findet aber offensichtlich keine vollwertigen Wege, den Konsumentenschutz zu gewährleisten. Über allen Instanzen und Instrumenten des Staates steht die Regulierung des hiesigen Glücksspielmonopols. Die Zuständigkeiten sind schlussendlich vielseitig verteilt. Problematisch scheint der Versuch, alle zuständigen Behörden dazu zu bringen, gemeinsam Verantwortung zu tragen und den Jugendschutz sowie den Schutz suchtgefährdeter Spieler zu regulieren. Der Politik und auch dem Finanzministerium sind die Hände gebunden, denn rein rechtlich gibt es offensichtlich noch immer viele Lücken – dies speziell im Bereich der Spielsucht, gegen die seit Jahren anzukämpfen versucht wird.

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Spielsucht und die Folgen

Spielsucht ist ein Thema, das uns alle betrifft. Dabei spielt es kaum eine Rolle, in welchem Land diese Thematik auf den Tisch gebracht wird – die Schwierigkeit besteht immer darin, Suchtgefahren auszuschalten, ohne Spielern den Spaß zu nehmen. Speziell in Österreich ist die Problematik deutlich erkennbar. Mittlerweile steht die Prävention im Fokus der Gesellschaftspolitik, die beharrlich nach Auswegen und Lösungen sucht. Der eigentlichen Spielsucht folgen häufig weitere Abhängigkeiten, wie zum Beispiel jene vom Alkohol. Sozial gesehen bedeutet dies für viele Menschen das Ende. Haus und Hof werden verzockt, die Familie wendet sich ab und Betroffene beklagen darüber hinaus hohe Schulden, die teilweise sogar in die Millionen gehen. Die Folge ist das Abrutschen in die Beschaffungskriminalität, Taschendiebstahl und dergleichen. Dem entgegen stehen die Casinoanbieter selbst, deren Umsätze bei einer umfassenden Regulierung des Spielerschutzes drastisch einbrechen könnten. Darüber hinaus profitiert schlussendlich auch der Staat selbst von den Umsätzen der zulässigen Betriebe, zu denen vor allen Dingen lokale Casinos und Spielhallen zählen.

Institut will Staat die Augen öffnen

In Salzburg befindet sich das Institut für Glücksspiel, das sich seit vielen Jahren mit der Problematik Spielsucht, Abhängigkeit und auch mit dem Jugendschutz befasst. Hier wurde jüngst erneut aufgezeigt, welche Gefahren in Kauf genommen werden. Kritik wird laut, denn Jugendliche unterliegen keinem ausreichenden Schutz und auch Suchtkranke werden bisweilen nicht vor sich selbst geschützt, wie man es eigentlich von einem Staat wie diesem erwarten würde. Sicherheitslücken werden im Bereich der Tageslimits deutlich, denn diese können Spieler ganz einfach umgehen. Insgesamt hält man den derzeitigen „Schutz“ für ein Desaster. Bleibt abzuwarten, in wieweit der Staat an einer sinnvollen Lösung des Problems arbeitet.

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