Spiele bringen Staat nichts

In unserem Nachbarland, der Schweiz, werden die Kassen so langsam leerer. Immer mehr Spielwütige entscheiden sich für den Besuch eines Online Casinos. Die lokalen Spielbanken werfen indes so wenig ab wie nie zuvor. Entsprechend gering ist die Ausbeute an Steuern für den Staat. Auch die Kantone haben es von Jahr zu Jahr schwerer.

Umsatz weiter rückgängig

Illegale Spielhallen, ausländische Anbieter und Online Casinos nehmen auch in der Schweiz zu. Entsprechend geringer fällt die Ausbeute für Bund und Kantone aus. Spieler, die sich klassisch am Roulette oder Blackjack Tisch verausgaben, sorgen automatisch dafür, dass Geld in die Staatskassen fließt. Das gilt allerdings nur, wenn in konzessionierten Spielbanken gezockt wird. Die Casinos haben den Kantonen und dem Bund in den vergangenen 13 Jahren rund 5 Milliarden Franken eingebracht. Der Stand aktuell ist allerdings dramatisch gesunken, denn von 2007 bis jetzt haben sich die Steuereinnahmen schlagartig halbiert.

Illegale Spielanbieter im Überfluss

Das Bundesbudget des Jahres 2016 belegt bereits, wie drastisch die Steuereinnahmen eingebrochen sind. Auch im kommenden Jahr sollen gerade einmal rund 250 Millionen Franken eingenommen werden – wenn überhaupt. Damit erreicht die Schweiz in diesem Bereich ihren Tiefpunkt. Ähnlich verhält es sich mit den Einnahmen der einzelnen Kantone. Auch sie müssen mit etwa der Hälfte des Geldes auskommen, das noch vor acht Jahren in die Kassen floss. Der Schweizer Casino Verband hat bereits die drei „Übeltäter“ erkannt, ist aber bisher machtlos gegen sie. Immer mehr Spieler wandern ins umgrenzende Ausland ab. Hier gibt es nicht allzu strikte Regulierungen und damit deutlich mehr Spielmöglichkeiten. Ebenfalls problematisch sind Online Casinos. Diese erlaubt die Schweiz eigentlich überhaupt nicht, doch schlussendlich sind die Grenzen für Gaming Freunde so einfach zu umgehen, dass man kaum jemanden dafür belangen kann.

Ein weiteres wachsendes Problem in der Schweiz sind illegal betriebene Hallen. Diese steigen rasant an, und selbst mit Razzien lassen sie sich nur schwer in den Griff bekommen.

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