Spielerschutz mangelhaft

In Deutschland wird ja nun des Öfteren die Diskussion um Spielsucht und damit auch den Schutz der Spieler geführt. Das Problem dabei jede Seite vertritt in dieser Diskussion ihre eigenen Grundsätze und Ansichten bzw. was noch schlimmer ist hat ihren eigenen Vorteil im Auge. Daher passiert auch weniger als möglich wäre und solche Ergebnisse wie aktuell von Studenten der Uni Bremen aufgedeckt sind möglich.

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Unter der Leitung des renommierten Suchtforschers Prof. Gerhard Meyer haben mehrere Studenten 112 Spielcasinos untersucht. Dabei haben sie so getan als seien sie ganz eindeutig Spielsüchtig. Nur in sechs Fällen ist dabei das Personal eingeschritten und hat etwas unternommen. Zum größten Teil wurde nichts getan und einige haben sogar noch die angeblich Süchtigen hoffiert und sie zum Spielen animiert.

Spielautomaten Dachverband nimmt Test zur Kenntnis

Jetzt kann man natürlich hingehen und diesen Test genauer betrachten. Dabei wird man natürlich feststellen, dass viele Dinge zu kritisieren sind und die Testmethode sicher keiner wissenschaftlichen Untersuchung standhalten würde. Aber selbst wenn man dies ignoriert ist klar, dass es doch ein Problem gibt und das Personal in Spielotheken nicht so in der Lage ist Spielsüchtige zu erkennen wie es sein sollte.

Der Dachverband der Deutschen Automatenwirtschaft hat diese Untersuchung zur Kenntnis genommen und zieht entsprechend eigene Schlüsse daraus. Klar, dass man es nicht genau so sieht wie der Suchforscher, aber man gibt zu, dass es durchaus Probleme gibt und Schwarze Schafe in der Branche. Doch kann man dies nur gemeinsam bekämpfen und daher wurde nach eigenen Angaben auch schon der TÜV beauftragt eine Zertifizierung zu finden.

Die anderen sind immer schuld

Aber bei der Pressemeldung des Automatenverbandes wird auch wieder klar, dass man sich selbst keine Schuld bewusst ist. Es sind einige Ausnahmen und man kann es sich dann in der Meldung auch nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass es bei den Casino Spielen im Internet ja noch schlimmer zugeht und dort keine klaren Regeln gelten und alles unreguliert ist. Gut recht haben sie, dass bei einigen online Casinos keine Deutsche Regulierung stattfindet, aber ob man jetzt das EU-Mitglied Malta nicht auch damit betrauen kann eine Glücksspielindustrie zu regulieren ist doch fraglich.

Jedoch zeigt diese Situation mal wieder schön wo das Problem ist. Die einen schießen gegen die anderen, jeder fühlt sich schlecht behandelt und keiner ist auch wirklich bereit mit der anderen Seite zusammen zu arbeiten. Das ein Suchtforscher das Verhalten von Spielhallen kritisiert ist ja in Ordnung, aber man muss halt auch fragen wo sein Beitrag ist gegen die Spielsucht.

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