Spielprobleme in Italien

Nein wenn wir hier von Problemen beim Spielen reden, dann meinen wir nicht die Italienische Offensive im Fußball, sondern es geht natürlich um Spielautomaten. Der wirtschaftliche Abschwung in dem südeuropäischen Land hat nämlich gleichzeitig zur Folge, dass immer mehr Menschen ihr Glück mit Glücksspielen suchen. Jetzt will die Regierung die Automatenbranche und das Glücksspiel in Italien weiter beschränken.

Es ist durchaus ein weit zu beobachtendes Phänomen. Wirtschaftliche und finanzielle Probleme haben selten den Effekt, dass die Menschen sich mehr darauf konzentrieren mit Arbeit diese aus der Welt zu schaffen, sondern viele hoffen auf das große Glück. Es mag durchaus als Ausgleich gelten für die gefühlte Ungerechtigkeit im wirtschaftlichen Leben. Das gleiche Problem haben nun auch viele Italiener. In den vergangenen Jahren sind die Glücksspielumsätze in dem Land um ca. 350 % gestiegen.

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Weniger oder doch mehr Automaten für Italien

Den Kampf gegen die Spielsucht haben sich ja viele Politiker auf die Kappe geschrieben. Auch der italienische Ministerpräsident Renzi hat diesen Punkt auf der Agenda. Gerade jetzt wo die Anzahl der Spielsüchtigen stark angestiegen ist. Doch im Gegensatz zur angekündigten Reduzierung von Spielautomaten scheint sich nun ein kleiner Fehler in dem entsprechenden Gesetz eingeschlichen zu haben. Die Anzahl der Casino Spiele darf nämlich weiterhin steigen.

Geht man von der Ankündigung an, dass bis im Jahre 2019 die Anzahl der Spielautomaten um 30 % reduziert werden sollte, dann dürften dort nur rund 265.000 Automaten noch aufgestellt sein. Das entsprechende Gesetz erlaubt aber 400.000 Automaten. Doch mittlerweile scheint auch diese Zahl Makulatur und der Kampf gegen die Spielsucht steht weiterhin auf der Agenda. Nur leider scheint es nicht wirklich klar zu werden wie.

Viele leere Worte in Sachen Spielautomaten

Die Ankündigungen wenn es um Sachen Automatenspiele geht sind in ganz Europa immer ziemlich eindeutig. Reduzieren, Spielsucht bekämpfen und alles Böse. Bis auf die Einnahmen, von welchen auch der Staat bzw. die Regionen profitieren. Diese Gelder werden nicht nur gerne genommen, sondern gerade in einem Land wie Italien auch dringend gebraucht.

Deshalb scheint es auch so zu sein, dass bevor die Anzahl der Automaten um 30 % gesenkt werden im Jahr 2019 erst einmal die Anzahl um 30 % erhöht wird, damit weitere Steuergelder fließen. So lassen es jedenfalls aktuelle Meldungen vermuten – auch wenn der Ministerpräsident sich komplett anders äußert. Auf jeden Fall es ist ein Trauerspiel, dass wie auch in anderen Ländern Europas so schnell kein Ende finden wird.

Spielsucht bekämpfen

Spielsucht ist ein Problem, dem man Herr werden muss. Aber viele Anbieter von Spielautomaten oder Spielotheken Betreiber zeigen, dass dies gar nicht mal so kompliziert ist. Die Mitarbeiter werden geschult und verpflichtet die Spieler genau zu beobachten. Ja selbst online Casinos haben mittlerweile Funktionen um die Spieler vor zu vielen Verlusten zu bewahren.

Die Politik scheint aber lieber andere Wege zu gehen. Ein Verbot ist ja auch viel medienwirksamer als ein langwieriger Kampf gegen Spielsucht. Doch das die meisten Spieler dann auf illegale Angebote ausweichen, dass wird dann gerne einmal verdrängt.

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