Sportwetten Betrug bei den Australian Open

Das es so etwas noch gibt, hätte wohl kaum ein Experte vermutet. Angeblich soll es bei den Australien Open zu Pastposting gekommen sein. Sollte das wirklich stimmen, dann wäre dies eine Sensation, denn eigentlich waren und sind sich Experten einig, dass dies gar nicht mehr möglich sein sollte. Jedoch wie es scheint wurden viele wieder eines Besseren belehrt.

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Die Nachricht stammt von der Herald Sun. Eigentlich einem bekannten Blatt, das nicht einfach so irgendwelche ungeprüfte Casino News veröffentlicht. Und wie es heißt ist auch schon die Polizei tätig geworden und hat den 22-jährigen Täter nicht nur verhaftet, sondern auch bereits dem Haftrichter vorgeführt. Dem jungen Betrüger droht nun eine bis zu zehnjährige Haftstrafe. Und das obwohl es eigentlich gar nicht so sicher ist, dass es sich dabei um eine illegale Handlung gehandelt hat.

So soll der Sportwetten Betrug bei den Australien Open funktioniert haben

Nach Angaben der Zeitung hat es sich um Past Posting gehandelt. Das ist das Abgeben einer Wette, nachdem das Ergebnis schon feststand. Solche Betrügereien waren vor allem zu einer Zeit möglich als die Kommunikation noch nicht so wirklich funktionierte, da dauerte es bis eine Nachricht vom Ergebnis bis zum Buchmacher durchgedrungen ist.

Doch mit den heutigen Kommunikationsmittel sollte das alles eigentlich kein Problem sein. Jedoch wie nun bekannt wurde nutzen einige Buchmacher zur Ermittlung der Ergebnisse immer noch das TV. Und dieses sendet selbst bei einer Live-Übertragung nicht immer Live. Teilweise kommt es zu Verzögerungen von bis zu zehn Sekunden.

Dieses Zeitfenster machten sich die Betrüger zunutze. Mithilfe von Hightech Geräten und schneller Übertragung soll der 22-jährige seinen Partnern die Ergebnisse mitgeteilt haben. Diese konnten dann noch schnell eine sichere Sportwetten abgeben, schließlich wussten sie schon wie die Sache ausgeht.

Wettsyndikat hinter dem Täter vermutet

Das Problem dabei ist, dass um mit solchen Wetten Geld zu verdienen auch sehr viel Geld eingesetzt werden muss. Schließlich ist in der Situation, also ein paar Sekunden vor Schluss, meistens alles klar. Selten gelingt es einem Spieler die Sache noch zu drehen. Vor allem wenn man von den frühen Phasen des Turniers ausgeht. Die Quoten sind also entsprechend niedrig.

Kaum zu glauben, dass ein einzelner Spieler oder besser gesagt eine kleine Gruppe von Sportwetten Spieler, vor allem in diesem Alter das Geld hat so hoch zu spielen, dass sich dies wirklich lohnen würde. Es ist also davon auszugehen, dass hier ein ganzes Syndikat dahinter steckt. Und wie es scheint hat auch die Polizei diese Vermutung und ermittelt auch in eine solche Richtung.

 

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