Staatssekretär beim Zocken

Beim umfangreichen Angebot an Spielbanken in Österreich muss man eigentlich nicht ins benachbarte Ausland reisen um dort ein wenig zu spielen. Aber Deutschland gilt ja nicht wirklich als Ausland und manche machen es doch immer wieder gerne. Vor allem in die Spielbank in Bad Kötzingen. Doch gerade dieses Spielcasino sollte geschlossen werden. Oder besser gesagt es gab immer wieder Gerüchte, die Bayerische Staatsregierung möchte die Glücksspielstätte Dicht machen.

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Doch nun ist die Situation eine ganz andere. Der dafür verantwortliche Staatsekretär Albert Füracker hat ganz eindeutig klar gestellt, die Spielbank bleibt. Egal ob sie Gewinn oder Verlust macht. Und da sind wir dann auch schon beim Problem, denn so wirklich gut lief es in den letzten Jahren nicht wirklich. Das Casino schrieb hauptsächlich rote Zahlen und kostete damit auch den Freistaat Geld. Allerdings schien sich gerade im letzten Jahr eine Wende anzubahnen, denn am Ende des Jahres konnte das Unternehmen erstmals einen Gewinn verbuchen.

Die Spielbank in Bad Kötzing

Die freudige Botschaft und die Zusicherung, dass sich nichts ändern wird überbrachte der Staatssekretär dann direkt bei einem Besuch des Casinos in Bayern. Dort schaute er sich gemeinsam mit der Leitung nicht nur die Roulette und Blackjack Tische an, sondern hatte auch ein Auge für die wirklich hervorragende Architektur in der Spielbank. Gerade die vergoldete Kuppel im Foyer lockte dem Staatssekretär ein „Sieht toll aus“ aus den Lippen.

Aber Füracker stellte auch klar, dass er für das Funktionieren der Spielbank nicht nur die Staatsregierung in der Pflicht sieht. Er erwartet in Zukunft auch eine stärkere Ein- und Anbindung an Stadt. So dass am Ende beide voneinander profitieren.

Bestandsversprechen für Spielbanken

Aber wer sich in den letzten Wochen und Monaten die Äußerungen des verantwortlichen Staatsministers Dr. Markus Söder genau angehört hat, dem hätte auch klar sein dürfen, dass man sich nicht wirklich Sorgen um die Spielbank in Bad Kötzingen machen muss. Schließlich ist der Bayerische Finanzminister der Meinung, dass die Casinos kein Gewinngeschäft sein müssen. Denn sie sind ja dazu da die Lust am Glücksspiel in geordnete Bahnen zu lenken.

Und natürlich auch ein bisschen um Politik zu machen, den einen oder anderen Gefallen gegenüber eines Landrats einzulösen. Einem verdienten Beamten einen neuen Job zu verschaffen oder auch Arbeitsplätze in bestimmte Regionen zu bringen. Was davon dann am Ende überwiegt, dass muss jeder Spieler selbst entscheiden.

 

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