Stärkere Kontrollen in Wien

In Wien wird es demnächst keine Spielautomaten mehr geben. Das ist nun schon länger beschlossene Sache. Doch bisher ist man nicht so wirklich dagegen vorgegangen. Vor allem auch aus dem Grund weil viele Jobs und Einnahmen für die Stadt dran hängen. Doch nun scheint Schluss mit zu sein und die Stadt hat ein hartes Vorgehen angekündigt. Grund war, dass Novomatic bereits klar gestellt hat auch nach dem 1. Jänner weiter ihre Automaten im Wiener Stadtgebiet stehen und laufen zu lassen.

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Hintergrund dieser Entscheidung ist, dass eigentlich Novomatic eine Erlaubnis für das Große Spiel also eine komplette Lizenz für eine Spielbank in Wien sowie mehrere „Außenstandorte“ dieser Spielbank erhalten hat. Diese Lizenz ist allerdings aktuell noch nicht in Kraft getreten. Denn die Casinos Austria haben Einspruch eingelegt und verzögern damit das komplette Verfahren für unbestimmte Zeit.

Durcheinander durch zwei Casino Lizenzen

Dies führt nun zu einem ziemlichen Durcheinander. Denn einerseits sind am dem 1.1.2015 alle Automatenspiele im Wiener Stadtgebiet verboten. Das würde damit nicht nur das Aus für die vielen Novoline Slots bedeuten, sondern auch für das Vorzeigecasino des Unternehmens am Wiener Prater. Damit wären dann auch hunderte von Jobs bedroht, wenn es wirklich zur Schließung kommen würde.

Doch das Durcheinander wird erst klar wenn man bedenkt, dass eigentlich Novomatic eine Erlaubnis für Casino Spiele und damit automatisch auch für Spielautomaten hält. Denn es wurden drei neue Lizenzen dafür vergeben, eine davon für Wien ging an Novomatic, eine weitere an Merkur und die StadtCasino Baden AG. Ebenso hat Novomatic eine Lizenz für ihre Heimat bekommen. Doch aufgrund eines Einspruchs von den Casinos Austria sind diese Lizenzen noch nicht in Kraft getreten und so wirklich klar bis wann es so weit ist weiß auch niemand. Es könnte durchaus noch eine Weile dauern.

Welche Lösung gibt es für Novoline

Naja die von der rot-grünen Regierung in Wien gewünschte Regelung ist natürlich, dass Novoline alles dicht macht zum Ende des Jahres und dann anschließend wenn sie die Lizenz bekommen wieder eröffnen. Doch das dies wirtschaftlicher Selbstmord wäre sollte auch klar sein. Denn entweder man feuert die Leute und dann fehlt am Ende das Know How wenn man wieder eröffnet, oder aber man bezahlt die Mitarbeiter einfach weiter ohne Einnahmen.

Beides ist natürlich Blödsinn. Und daher ist es verständlich, dass man von Novomatic angekündigt hat einfach so weiter zu machen wie bisher. Dies hat jetzt aber die Verantwortlichen in der Stadtregierung auf den Plan gerufen, die sich das nicht bieten lassen wollen und bereits angekündgit haben streng dagegen vorzugehen. Das heißt 22.000 Euro Strafe pro aufgestellter Spielautomat. Ob sich das allerdings wirklich durchsetzen wird ist fraglich. Man könnte zwar alles ignorieren, aber dann könnte man natürlich auch nicht gegen die anderen Anbieter vorgehen. Es ist also wirklich eine verzwickte Lage, die wahrscheinlich mal wieder die Gerichte klären müssen.

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