Steigende Steuer in Deutschland

Hat da mal wieder jemand kein Geld in der Kasse? Die Spielhallenbetreiber im rheinland-pfälzischen Obertshausen werden jedenfalls bald Pleite gehen, wenn die Stadt so weitermacht. Ab Januar 2015 geht es mit den Glücksspielsteuern wieder kräftige fünf Prozent rauf. Dann muss jeder Spielautomat, der aufgestellt ist, mit 20% besteuert werden. Ein nettes Sümmchen für die Stadtkasse, eine katastrophale Entwicklung für die ohnehin angeschlagenen Stadtkassen. Unser Team von Online-Casino.at hat beim Nachbarn nachgehorcht und vermutet, dass Obertshausen längst nicht die einzige Stadt bleiben wird, die den Spielhallenbetreibern das Geld kiloweise aus den Taschen zieht. Auch die übrigen Regionen des Landes sind von wachsenden Steuern betroffen. Die neue Regelung ist bereits am dem 1.1.2015 gültig. Dass gleich eine fünfprozentige Steigerung ansteht, könnte gerade in der heutigen Zeit manchem Spielhallen-Pächter wirtschaftlich das Genick brechen. Man darf gespannt sein, wie lange es bis zum endgültigen Aus des lokalen Spielbetriebs in Deutschland noch dauert.

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Kräftige Erhöhung der Steuer um 5%

Der Fraktions-Chef der SPD in Obertshausen sowie das Stadtparlament sind sich einig. In einem Statement teilte Joachim Zweigler mit, dass der Bedarf an Spielhallen in der Stadt längst gedeckt sei. Man sei außerdem nicht gerade scharf darauf, noch mehr Betriebe anzusiedeln, die dann wiederum von der bisher noch unter dem typischen Wert liegenden Bruttospielsteuer profitieren würden. Im Kreisgebiet wurde die Steuer bereits überall auf 20 Prozent angehoben. Genau deshalb wurde der Antrag damit begründet, dass sich in Obertshausen ja letztlich eine wunderbare Gelegenheit für Betreiber bietet, viel Geld einzusparen. Jetzt wird es ab dem 1. Januar kommenden Jahres Gleichberechtigung für alle Kommunen geben, und die Attraktivität dieser Stadt ist nicht mehr größer für solche Betreiber als jede andere auch. Ursprünglich hatte man den 1. April 2014 als Stichtag für die Erhöhung vorgesehen. Nun aber bekommen die Betreiber der Spielhallen noch ein bisschen „Schonfrist“.

Fadenscheiniges Argument: Spielsuchtprävention

Obertshausen erhofft sich nicht unbedingt einen Rückgang, denn jedes „Casino“, respektive jede Spielhalle, bringt der Stadt bares Geld ein. Insgesamt werden durch die Steuererhöhung Mehreinnahmen in Höhe von rund 220.000 Euro pro Jahr erwartet, die in die Stadtkasse fließen. Über Recht und Unrecht solcher Erhöhungen kann man sich natürlich streiten. Die umliegenden Kommunen haben schon bewiesen, dass es gehen kann. Was allerdings nicht einleuchtet, ist das Argument der Spielsuchtbekämpfung. Letztlich sind die Leidtragenden solcher Mehrkosten ja nicht die Spieler, sondern in erster Linie die Spielhallen selbst.

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