Streit um Automatenlizenzen

Die letzten Monate waren nicht sehr einfach für die Glücksspielanbieter in Österreich. Aber auch die Zukunft wird nicht besser. 2016 geht es dann in der Steiermark weiter. Dort wurden nämlich auch die Gesetzesgrundlagen für das so gekannte kleine Glücksspiel geändert und dementsprechend werden ab Anfang 2016 die Lizenzen dafür vergeben. Dabei soll es dann nur noch drei Konzessionen für das gesamte Bundesland geben.

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Das ist durchaus ein starker Einschnitt für die Branche. Denn aktuell sind noch mehrere Unternehmen aktiv und besitzen eine Konzession für das kleine Spiel. Dabei handelt es sich um die Automatenangebote bzw. Automatencasinos. In Zukunft sollen es nur noch drei große Anbieter geben, die dann das ganze Bundesland bedienen dürfen. Wenn man sich aber die Entwicklung in den restlichen Bundesländern anschaut, dann haben nur wenige Anbieter wirklich die Grundlage bzw. die finanziellen und sonstigen Hintergründe um sich das wirklich erlauben zu können. Daher ist davon auszugehen, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

Es drohen weitere Klagen für die Konzessionen in der Steiermark

In vier weiteren Bundesländern geht es ja im nächsten Jahr schon los mit den neuen Konzessionen bzw. dann mit dem begrenzten Automatenspiel. Doch hier laufen schon verschiedene Gerichtsverfahren und das gleiche wird wohl auch der Steiermark drohen. Denn vor allem die kleinen Anbieter fühlen sich massiv vernachlässigt. Es macht schließlich keinen Sinn für den Besitzer von einem oder zwei Automatencasinos eine Konzession zu erwerben für das gesamte Bundesland. Abgesehen davon, dass er auch keine bekommen würde.

Nutznießer dieser Aktion werden dann vor allem wieder die großen Anbieter sein. Unter anderem Novoline bzw. die Novomatic AG. Das Unternehmen ist mittlerweile nicht nur der führende Anbieter von Spielautomaten in Österreich und Deutschland, sondern hat auch in ganz Österreich oder dort wo schon Lizenzen vergeben wurden eine erhalten. Sogar in Sachen Spielbanken bzw. Casinos konnte das Unternehmen zwei der drei neuen Konzessionen ergattern und ist daher mittlerweile auch im klassischen Spielbankgeschäft tätig.

Wenig Chancen für kleine Anbieter in der Steiermark

Aktuell und natürlich auch bis 2016 sind noch 60 verschiedene Automatenbetreiber in der Steiermark aktiv. Diese betreiben etwas über 3.000 Spielautomaten. Diese Zahl soll drastisch reduziert werden und in Zukunft sollen 3 Betreiber dann noch insgesamt 337 Spielautomaten betreiben. Das darunter vor allem die Kleinen leiden werden ist klar.

Allerdings brauchen sich Fans von kleinen Anbietern hier keine großen Hoffnungen machen. Es gibt nämlich wenig Chancen hier wirklich einen gerichtlichen Sieg zu erringen. Das haben die Gerichte schon in den anderen Bundesländern klar gestellt.

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