Strenge Gesetze in Kärnten

Der Unabhängige Verwaltungssenat in Kärnten befasst sich gerade mit der Entscheidung ob bei der Vergabe der Lizenzen für Spielautomaten alles mit rechen Dingen zugegangen sei. Und dabei vor allem ob es rechtens war die deutsche Merkur Entertainment und andere Anbieter aus dem Verfahren auszuschließen. Das Ergebnis dieses Urteils könnte dazu führen, dass die Vergabe noch einmal komplett von neuem gestartet werden muss.

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Doch egal wie die Sache ausgeht, Landeshauptmann Peter Kaiser und seine SPÖ möchten alles dafür tun spielgefährdete Spieler vom Spiel an den Automaten abzuhalten. Der Spiel- und Jugendschutz soll in Zukunft wenn es um Automatenspiele und Slots geht an oberster Stelle stehen. Und um dies zu gewährleisten wurden die Gesetze verschärft.

465 Automaten ab 2015

So wie es aktuell aussieht – wenn der Verwaltungssenat nicht doch der deutschen Merkur Entertainment recht gibt – werden ab 1. Jänner 2014 in ganz Kärnten 465 Spielautomaten stehen. Diese werden von den beiden österreichischen Glücksspielanbietern Admiral und Amatic betrieben. Kein weiteres Automatencasino darf dann mehr aktiv sein und natürlich kein zusätzlicher Automat stehen.

Dass dies die SPÖ nicht so gerne sieht haben sie ja bereits vor der Wahl klar gemacht. Ihnen wäre es am liebsten gewesen wenn man die aktuellen Lizenzen hätte auslaufen lassen und keine neuen mehr verteilt hätte. Doch in einem Hauruckverfahren wurden diese vier Tage vor der sicher verlorenen Wahl der Vorgängerregierung durchgesetzt und sin nun einmal vergeben.

Stärkere Gesetzt zum Spielerschutz gefordert

Doch nur weil sie mit dieser Lösung leben müssen und wahrscheinlich nichts mehr dagegen tun können wollen die neuen Abgeordneten von der SPÖ es nicht so einfach hinnehmen. Sie tun daher alles um den Casino Spiele Herstellern das Leben schwer zu machen. Sie selbst sehen es zwar als das Beste für den Spielerschutz doch teilweise wird da auch über das Ziel hinaus geschossen.

Das letzte Gesetz könnte aber wirklich hilfreich sein. Denn die Politik fordert von den Automatenbetreibern einen so genannten Sperrverbund einzugehen. Das heißt sie müssen sich zu diesem Verbund zusammenschließen. Darin sollen dann alle Spieler registriert werden die vom Spiel in einem der Casinos gesperrt sind. Dies führt nämlich dazu, dass sie in Zukunft auch an keinem anderen Automat im Bundesland mehr spielen dürfen.

Problematisch wird diese Idee jedoch wenn es wie Landeshauptmann Ragger fordert sich jeder Spieler, der einmal in ein Automaten Casino möchte sich registrieren lassen muss. Dies ist ein tiefer Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Spieler. Und wie wir die Klagefreudigen Automatenhersteller kennen kann hier schnell das nächst Verfahren drohen.

 

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