Taj Mahal Casino gerettet

Während es für Donald Trump in den Vorwahlen zur US-Präsidentschaft steil nach oben geht, sieht es mit seinen Casinos in Atlantic City anders aus. Dort befand sich das Trump Taj Mahal schon seit längerem im Insolvenzverfahren. Jetzt hat es allerdings ein Ende. Die Spielbank wurde nämlich vom Carl Icahn übernommen und hat damit wieder die Chance auf eine profitable Zukunft.

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So wirklich hatte Trump aber nichts mehr mit dem Casino zu tun. Schließlich hatte er den Großteil seiner Anteile bereits im Jahr 2009 verkauft. Einzig zehn Prozent gehörten noch ihm, diese durfte er behalten im Tausch gegen die Namensrechte. Schließlich trug diese und eine andere Spielbank noch das Trump im Namen. Jetzt hat Icahn auch die restlichen zehn Prozent von eventuell zukünftigen Präsidenten der USA übernommen. Ob das Trump im Namen erhalten bleibt ist nicht bekannt, es ist aber davon auszugehen, dass eine entsprechende Vereinbarung getroffen wurde.

Mehrere Casinos gehören Icahn

Carl Icahn ist ein Investor der bei vielen Unternehmensführern den Angstschweiß auf die Stirn treibt. Schließlich ist er dafür bekannt Anteile zu kaufen und dann mit allen Mitteln Einfluss auf die Unternehmensentscheidungen zu nehmen. Oftmals ist er damit relativ erfolgreich und konnte so bereits jetzt ein Milliardenvermögen anhäufen. Auch im Casino Business ist er kein Neuling und hat sein Können bereits gezeigt.

Bereits im Jahre 2010 hat der milliardenschwere Investor das Tropicana Casino in Atlantic City übernommen. Auch dieses befand sich in einem Insolvenzverfahren. Allerdings war dort das Vorgehen etwas anders. Das Ergebnis kann man aber durchaus als Positiv bezeichnen. Innerhalb kürzester Zeit schaffte Icahn und sein Team nämlich den Turnaround. Ihnen ist etwas gelungen, was in Atlantic City in den letzten Jahren sehr ungewöhnlich war. Sie haben Geld verdient und die Spielbank zu einer der wenigen profitablen gemacht.

Gelingt der Turnaround auch mit dem Taj Mahal Casino?

Icahn weiß was er tut und er hat sich auch gezielt dieses Casino ausgesucht. Wie er selbst sagt ist das Taj – wie die Spielbank umgangssprachlich genannt wird – eines der „signature properties“ in Atlantic City. Also ein Aushängeschild für die Stadt und ihre Geschichte. Was er jedoch genau vor hat, hat der Investor noch nicht verraten. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der die Kosten senken und das Angebot attraktiver machen wird.

Gerade beim Thema Kosten senken hat er sich ja bereits jetzt mit der Gewerkschaft angelegt. Die komplette Übernahme ist nämlich der letzte Schritt in einem Prozess. Schon im Vorfeld war Icahn in dem Casino involviert und rettete es mehrfach vor der Zahlungsunfähigkeit. Dafür forderte er aber einige Einschränkungen von dem Personal um Kosten zu sparen. Das hat der Gewerkschaft natürlich nicht gefallen. Doch nun scheinen sich beide Seiten zwar noch nicht geeinigt zu haben, aber zumindest scheinen sie bereit zu sein einen Schritt aufeinander zu zugehen zum langfristigen Wohl des Taj Mahal Casinos.

Kann auch Atlantic City den Turnaround schaffen

Mit dem Tropicana hat Carl Icahn bereits eine Erfolgsgeschichte geschrieben. Nicht wenige Experten sind sich sicher, dass ihm dies auch mit dem Trump Taj Mahal gelingen wird. Doch bleibt die Frage was mit den anderen Spielbanken in Atlantic City passiert und wie die Zukunft dieser aussieht.

Nachdem ja bereits in den letzten Jahren mehrere von der Bildfläche verschwunden sind. Scheint es nun aber wieder Aufwind zu geben. Es gibt zwar immer noch zu viele Casinos und Legalisierungen von Glücksspiel in den umliegenden Bundesstaaten macht es ihnen auch nicht einfacher. Aber trotzdem scheint so langsam ein Umdenken stattzufinden. Las Vegas hat es ja bereits vorgemacht. Und dank der Legalisierung von online Casinos und Poker im Internet haben auch zusätzliche Investoren ein Interesse eventuell den Spielbanken unter die Arme zu greifen. Es ist definitiv noch ein langer Weg, aber zumindest scheint das Licht am Ende des Tunnels mittlerweile ziemlich hell.

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