Wynn von Junkets bestohlen

In Macau geht es seit Monaten nur noch bergab und die Umsätze brechen wirklich ein. Die Folgen werden immer klarer. Nicht nur die Casinos und Spielbanken bekommen das zu spüren, sondern vor allem die so genannten Junket Betreibern. Diese bekommen die schärferen Gesetze und das Vorgehen der chinesischen Regierung umso mehr zu spüren. Anscheinend so stark, dass nun ein Mitarbeiter zu anderen Mitteln gegriffen hat.

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Wie bekannt wurde soll nämlich eine Mitarbeiterin von solch einem Junket Unternehmen bis zu 230 Millionen Dollar gestohlen haben. Wie es genau ablief ist noch nicht bekannt. Auch scheint es so als würde der Junket Betreiber Daiwa Capital Markets einspringen und die Schuld übernehmen. Zumindest lassen das Pressemeldungen vermuten. Denn Wynn hat bekannt gegeben weder bestohlen worden zu sein, noch das Daiwa irgendwelche Schulden bei der Spielbank haben. Doch die Aktienkurse scheinen diesem Frieden nicht ganz zu glauben und der Kurs brach ein.

Eine Symbiose die nicht mehr funktioniert

Die Junket Betreiber und die Spielbanken in Macau arbeiteten hervorragend zusammen. Dabei gab es natürlich unterschiedliche Deals aber im Großen und Ganzen kann man sagen, dass die Junkets dafür sorgten, dass reiche Festlandchinesen ohne Probleme nach Macau kommen konnten und dort auch genügend Geld zur Verfügung hatten. Will man es ein bisschen unfreundlich ausdrücken, dann kann man sie auch als Luxus Schlepper bezeichnen.

Die Junkets verliehen den Milliardären Geld und holten es sich anschließend dann in China wieder. So dass die VIPs nicht gegen das Gesetz verstoßen und ihre Millionen ins Ausland bringen mussten. Das ließen sie sich natürlich mit einem kleinen Bonus bezahlen. Und zum anderen bekamen die Schlepper auch noch Geld von den Spielbanken und Casinos. Sie waren an den Verlusten der Spieler beteiligt und bekamen einen Teil davon überwiesen. Ein gutes Geschäft für beide Seiten, wenn man bedenkt, dass die großen Glücksspielunternehmen Milliarden pro Monat einnahmen.

Macau in einer Spirale nach unten

Egal wie die Sache ausgeht, der Aktienkurs von Wynn hat bereits gelitten. Und es ist auch nicht der erste Fall von einem Diebstahl bei einem dieser Junket Anbieter. Bereits im vergangenen Jahr ist es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Und es zeigt einfach, dass die bestehenden Strukturen am Aufbrechen sind.

Vor allem die jahrelange Zusammenarbeit zwischen den Casinos und den Junkets ist erheblich gestört. Ob das nun der Anfang vom Ende ist will niemand sagen. Sicherlich wird es nicht komplett einbrechen. Aber sicher sind die Jahre der steigenden Einnahmen vorbei.

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