888 will Bwin Party

Alle wollen bwin.party! Das Unternehmen ist seit Jahren an der Börse notiert und aufgrund guter Umsätze heißbegehrt. Die 888 Holdings mit Sitz in Großbritannien haben bekanntgegeben, dass sie Bwin bereits ein Angebot unterbreitet haben. Kurz darauf hat sich auf Amaya Gaming und GVC zu einem Gebot hinreißen lassen. Laut Presse liegt dieses bei 1,5 Milliarden Euro.

888bwin

Gebote gehen in die Höhe

Amaya Gaming sowie GVC sind Unternehmen, die schon länger zusammengehören. So konnten sie die gigantische Summe locker auf den Tisch packen. Diese könnte bwin.party bei Zuschlag sofort und in bar erhalten. Zusätzlich sichert man ihnen einige GVC Aktion zu. Diese Information gab die britische Zeitung Financial Times bekannt. Wenn sich das Unternehmen auf das Angebot einlassen sollte, dann würde Amaya den gesamten Pokerbereich direkt verkaufen. Ein Preis dafür sei bereits festgemacht worden. Bisher ist die Firma im Besitz von Poker Stars sowie Full Tilt Poker.

Planungen stehen schon

Darüber hinaus ist geplant, die Schirmherrschaft der übrigen Geschäftsbereiche an GVC zu übergeben. Diese Firma wiederum hat ihren Sitz auf der Isle of Man und ist bereits seit langem sehr erfolgreich. Die Manager könnten bwin.party (ohne den dann wegfallenden Pokerbereich) sicher gut leiten. Die Kontrolle würde Amaya in diesem Fall mit übernehmen. Dass es zu einem Verkauf kommen wird, steht außer Frage. Noch haben sich die aktuellen Betreiber von bwin.party allerdings nicht entschieden. Es könnte also durchaus möglich sein, dass die 888 Holdings weiter um Anteile „pokert“ und das Gebot noch einmal erhöht. Daneben gibt es weitere Mitstreiter, was darauf hindeutet, dass das zu verkaufende Unternehmen ziemlich begehrt sein muss.

Noch gibt es keinen Zuschlag

Bwin Party war ursprünglich eine reine Wettplattform. Inzwischen gibt es aber auch hier moderne Casino Spiele sowie Online Poker. Geleitet wird das Unternehmen von Norbert Teufelberger, einem Österreicher. Dieser hat im vergangenen Jahr entschieden, die Firma zu verkaufen. Dass die GVC Holdings fleißig mitmischt, war abzusehen. Schon 2012 hatte sich das Unternehmen mit William Hill zusammengetan und Sportingbet übernommen. Es könnte sein, dass William Hill schon bald die 888 Holdings mit übernimmt. Zumindest war das vor kurzem noch im Gespräch. Aktuell sind die Verhandlungen allerdings erst einmal beendet (was in der Branche nichts heißen muss).

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