Amaya zum Verkauf

Die Amaya Inc., bekannt als hochkarätiger Software Entwickler für Spielautomaten und Partner zahlreicher Casinos, hat sich zum Kauf der Muttergesellschaft der beiden Poker Räume PokerStars und Full Tilt Poker entschieden. Dies gab das Unternehmen gerade in einem Medienbericht bekannt.

Amaya begehrt

Baazov, einer der größten Aktionäre, hat sich bereits mit Investoren verbündet und ein Gebot für die Aktienanteile des Konzerns abgegeben. Gegenüber dem Schlusskurs zahlt er, sollte es zu einer Einigung kommen, rund 40% über Wert. Bereits heute ist der Chef im Besitz zahlreicher Amaya Stammaktien und hat sich das Recht einräumen lassen, mehr als eine halbe Million zusätzliche Anteile zu kaufen. Im Grunde genommen möchte hier ein Aktionär sein eigenes Unternehmen kaufen, denn zum Großteil ist es bereits im Besitz von Baazov. Poker Stars und Full Tilt Poker wurde vor zwei Jahren übernommen – zum schlappen Preis von 4,9 Milliarden USD. Doch auch das scheint nicht genug, denn es wird auf Hochtouren an neuen Spielkonzepten, Lizenzen und sogar an einer Fantasy Sports Marke gearbeitet. Auch soll das VIP System bei Pokerstars noch einmal komplett neu aufgemischt werden.

Top Anbieter und exzellente Pokerräume

Der CEO steht bei Amaya Inc. Hoch im Kurs, und man überlegt schon jetzt, das Angebot anzunehmen. Immerhin handelt es sich um ein absolut seriöses Gebot, dem eigentlich nichts entgegensteht. Wenn die Übernahme durchgeführt werden sollte, könnte aber eine „Schlacht“ um Amaya und die Tochterunternehmen entstehen. Bisher sind die Betreiber hinter den Konzernen positiv gestimmt – darunter auch Dreyfus, der sagt:

„Die Übernahme von PokerStars durch Amaya im Jahr 2015 wurde durch Schulden finanziert. Weil das Unternehmen den Pokermarkt mit mehr als 70 Prozent Marktanteil anführt, wurden Innovationen hintangestellt. Die Priorität war es, die Schulden zurückzuzahlen und den Analysten zu gefallen. Innovation und Wachstum braucht Investitionen und den Mut, Risiken einzugehen. Es war unmöglich, eine langfristige Strategie zu entwickeln, weil alles auf die Ergebnisse der vier Qurtale konzentriert war.“

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