Betrug im Tennis Sport

Der italienische Tennis Sport ist jetzt nicht besonders für seine erfolgreichen Spieler bekannt. Aber in Sachen Sportwetten Betrug scheinen einige ganz aktiv zu sein. Nachdem bereits im letzten Jahr mehrere Spieler bestraft und gesperrt wurden weil sie ihre Spiele verschoben hatten, hat es nun auch den bekanntesten italienischen Tennisprofi erwischt. Marco Cecchinato wurde für 18 Monate gesperrt.

Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig. Und der 23-jährige Tennis Star hat auch bereits angekündigt, dass er in Revision gehen wird. Während des Verfahrens hat er selbst immer wieder geleugnet, dass er daran beteiligt war Spiele mit Absicht zu verlieren. Doch die Beweise, welche gegen ihn vorgebracht wurden sind schon erdrückend. Auch zwei weitere Spieler wurden mit Sperren und Strafen von mehreren Tausend Euro belegt.

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Hat Marco Cecchinato mit Absicht verloren?

Die große Frage, die es zu beantworten gilt ist ob Marco Cecchinato mit Absicht verloren hat. Der Italiener liegt aktuell auf dem 143ten Platz der ATP Weltrangliste und ist damit einer der erfolgreichsten italienischen Tennisspieler zur Zeit. Ihm werden mehrere Straftaten vorgeworben, aber vor allem auf sein Match gegen Kamil Majchrzak aus Polen bei der ATP Challenger Tour in Mohammedia in Marokko beziehen sich die Verantwortlichen.

Zu diesem Zeitpunkt lag Cecchinato sogar auf dem 82ten Platz der Weltrangliste und hatte seine ersten beiden Spiele sehr locker gewonnen. Auch gegen den Qualifikanten aus Polen war der italienische Tennis Profi großer Favorit. Doch erstaunlicher Weise verlor er klar in zwei Sätzen. Das selbst wäre noch nicht so schlimm gewesen, doch die gut funktionierende Sportwetten Überwachung in Italien stellte vermehrte Einsätze auf eine Zweisatzniederlage des Favoriten fest.

Freunde platzierten Wetten

Wie wichtig eine funktionierende Sportwetten Überwachung ist kann man in diesem Fall sehen. Durch das ungewöhnliche Wettverhalten konnte in Kooperation mit dem Sportwetten Anbietern in Italien sehr schnell herausgefunden werden, dass hinter jedem einzelnen Einsatz auf einen Zweisatzsieg Riccardo Accardi und sein Vater steckten. Bei Accardi handelt es sich auch um einen Tennis Spieler, allerdings ein weitaus weniger erfolgreicher. Gemeinsam hat er mit Cecchinato, dass beide in der Jugend zusammen in Palermo trainiert haben.

Anschließende Untersuchungen haben dann durchaus verschiedene Nachrichten auf den Handys der Verdächtigen zutage gefördert, die den Verdacht von Sportwetten Betrug noch weiter verschärften. So sollen sie sich mehrfach über Sportwetten und mögliche Niederlagen unterhalten haben. Was genau sonst noch besprochen wurde, ist aber nicht bekannt.

Weitere Tennis Spiele verschoben

In wie weit andere Spiele auch verschoben wurden ist nicht bekannt. Es gibt auf jeden Fall noch weitere Verdachtsmomente. Zum Beispiel soll Cecchinato in einem Doppel-Turnier in der Tschechischen Republik sein Ticket für die Heimreise bereits gebucht haben bevor er sein Spiel überhaupt verloren hatte.

Hinzu kommt, dass aus den Nachrichten an seinen Freund Accardi auch hervor ging, dass Cecchinato ihm Insiderwissen für weitere Sportwetten mitgeteilt hat. So zum Beispiel dass bei den French Open sein Trainingskollege verletzt sei und deshalb höchstwahrscheinlich als Favorit verlieren wird.

Funktionierende Überwachung für Sportwetten und Casino Spiele nötig

Dieser Fall in Italien zeigt einfach mal wieder sehr schön wie wichtig es ist, dass Sportwetten kontrolliert werden. Italien darf hier durchaus als Vorzeigeland gelten wenn man sieht wie viele Manipulationen in den letzten Jahren im Sport aufgedeckt wurden. Da können sich Österreich oder Deutschland nur eine Scheibe von abschneiden.

Gerade in Deutschland wo Sportwetten gerade in einer Grauzone ihr Dasein fristen gibt es keine Stelle, die die Sportwetten überwacht. Dementsprechend wäre es in diesem Fall auch kaum möglich gewesen den vermeidlichen Betrug nachzuweisen.

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