Britische Glücksspielindustrie beugt sich

In der britischen Glücksspielindustrie brodelt es schon lange. Da gibt es mehrere Gründe, aber das größte Problem scheinen die Spielautomaten ohne wirklich begrenzten Einsatz zu sein. Dort können die Spieler dann pro Dreh mehr Geld riskieren als sie in mehreren Tagen verdienen und natürlich auch mehr Geld gewinnen als in anderen Automaten.

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Dies sehen jedoch die meisten Politiker als große Gefahr für die Spieler. Gut wahrscheinlich auch, weil die aktuelle Regierung unter Cameron nicht wirklich viel andere Themen zu bieten hat, da sucht man sich dann immer gerne etwas heraus, dass den Spielern bzw. den Bürgern allgemein helfen soll. Aber ob das in diesem Fall auch so ist, ist nicht wirklich sicher. Denn die Aufhebung der Begrenzung hat zu keinem signifikanten Anstieg der Zahlen von Spielsüchtigen geführt.

Britische Glücksspielindustrie gibt sich neues Regelwerk

Nun ist es aber so weit, dass die Casino Spiele und Automatenhersteller und Glücksspiel Anbieter den Kampf in dieser Form nicht weiter führen wollen und sich daher ein neues Regelwerk gegeben haben. Dies soll vor allem dazu führen, dass die Spieler weiter geschützt werden. Die Maßnahmen werden erstaunlicherweise auch von den Spielerschutzorganisationen positiv und als erfolgsversprechend bewertet.

Geplant ist dabei gar nicht viel. Vor allem soll das Personal weitaus besser ausgebildet und geschult werden. Sie sollen in der Lage sein problematisches Spiel zu erkennen und dafür werden auch die Automaten angepasst. Zum Beispiel sollen die Automaten nach 30 Minuten durchgängiger Spielzeit oder wenn ein Spieler 250 Pfund am Stück verloren hat Alarm geben. Das Personal in den Automatencasinos und auch bei den Buchmachern sollen dann ein Auge auf die entsprechenden Spieler und ihr Verhalten haben.

Regierung mit Änderungen nicht zufrieden

Ladbrokes zum Beispiel ist sogar noch weiter gegangen und hat das Gehalt seiner Geschäftsführung an die Ausgaben zum Spielerschutz gekoppelt. Das heißt je mehr Geld für den Schutz vor Spielsucht ausgegeben wird, desto mehr Gehalt und Boni gibt es. Doch auch das ist der Regierung nicht genug. Denn sie fordern noch weitere Beschränkungen. Allerdings auch wie in Österreich oder Deutschland natürlich ohne genaue Beispiele zu nennen.

Dabei zeigt sich dann mal wieder, dass es in der Politik oft nicht nur um die Spieler geht. Denn schließlich äußerten sich die Spielerschutzorganisationen durchaus positiv über die geplanten Änderungen und selbst auferlegten Beschränkungen. Allerdings ist das der Regierung nicht genug. Denn schließlich sobald man es zugeben würde, dann würde man ja auch einen Gegner verlieren. Und das man sich für spielsüchtige Menschen einsetzen muss, dass kann wirklich keiner leugnen, egal ob er Anhänger der Regierung ist oder nicht.

 

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