Casinos Austria brauchen Geld

Eigentlich haben die Casinos Austria nichts zu meckern. Sie haben bei der Neuvergabe der Spielbanklizenzen in Österreich bisher voll abgeräumt. Alle bisherigen Lizenzen konnten sie wieder gewinnen und auch bei den neu zu vergebenen drei Lizenzen für Wien mischen sie wieder mit. Aber es läuft nicht überall so rosig wie in der Heimat. Im Ausland gibt es Probleme und die Casinos Austria International ein Tochterunternehmen braucht dringend frisches Geld.

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Vor allem der Verlust der Casino- und Lotto Lizenz in Argentinien dürfte sehr viel Geld kosten. Es geht nicht nur um entgangene Einnahmen in den nächsten 17 Jahren, sondern auch um die Abschreibung der argentinischen Casino Tochter. Denn ohne Glücksspiellizenz verliert auch diese Firma ihren Wert. Bisher wurde sie mit 40 Millionen Euro geführt. Dieser Posten wird demnächst fehlen und damit ein großes Loch reisen.

Investitionen in die Casino Zukunft

Doch die in den politischen Wirren der argentinischen Regionalpolitik verlorene Lotterie Lizenz ist nicht das einzige Problem der Casinos Austria International. Dies ist ein Tochter Unternehmen der österreichischen Casinos Austria AG. In Österreich sind die Pfründe mehr oder weniger verteilt. Man kämpft zwar noch um die drei neuen Casino Lizenzen in Wien, jedoch scheint man sich hier schon intern bzw. unter der Hand auf eine Niederlage mit den Mitbewerbern und der Politik verständigt zu haben.

Wenn also das Unternehmen wachsen möchte, dann muss es dies im Ausland tun. Und dafür braucht man vor allem Geld. Es kommt also gleich doppelt. Denn nicht nur der Verlust der argentinischen Casino Tochter kommt auf die Aktionäre zu, nein es wird vermutlich auch noch eine Kapitalstärkung anstehen. Das heißt es wird neues Kapital gebraucht. Dieses soll von den Großaktionären kommen, aber gleichzeitig verliert damit der Teil von sich im Streubesitz befindlichen Aktien dramatisch an Wert.

Weitere Abschreibungen warten

Das Geld dieser Kapitalstärkung soll dann in die Expansion im Ausland gesteckt werden. Und dafür ist sehr viel Geld nötig. Denn die Experten sind sich sicher, dass der Lizenzverlust in Argentinien hauptsächlich mit Absprachen zwischen verschiedenen Parteien unter der Hand zu tun hat. Auch in Spanien gibt es gerade Streit mit einem Partner.

Es sieht also im Ausland nicht sehr gut aus für die Casinos Austria. Hier muss endlich der Turnaround gelingen. Denn bisher konnte die Tochter nicht besonders viel zum guten Ergebnis im Gesamtkonzern beisteuern. Eher das Gegenteil ist der Fall, sie liegt der Mutter mit zig Millionen Beträgen auf der Tasche.

 

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