Casinos Austria gehen leer aus

Wer hätte das gedacht, nach Jahrzehnten wird es zum ersten Mal Spielbanken in Österreich geben, die nicht von den Casinos Austria betrieben werden. Grund dafür ist, die neuen Lizenzen sind vergeben und es kam zu einer großen Überraschung eine der Lizenzen ging nämlich an den Bieter Stadtcasino Baden AG und die deutsche Merkur Gruppe. Die beiden anderen bleiben wenigstens in Österreich und gehen an die Novomatic AG.

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Nicht wenige Experten waren der Meinung, dass trotz Kritik und der Gefahr einer zukünftig geforderten Gesetzesänderung durch EU Gerichte, dass alle drei neuen Lizenzen an die Casinos Austria AG (CAS AG) gehen werden. So war man ja auch schon bei den bestehenden Lizenzen verfahren. Einige waren wenigstens sicher, dass eine der drei Lizenzen an die CAS AG gehen wird und zwei wie es dann auch der Fall war an den Hersteller der Novoline Slots. Dass es nun komplett anders gekommen ist hat die Szene wirklich überrascht. Vor allem weil man sich im Vorhinein sicher war, dass gerade dieser Konkurrent bereits aufgegeben hat.

Klagewahrscheinlichkeit gesunken

Damit haben die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft aber auch wirklich einen sehr klugen Schachzug unternommen. Denn sie haben die Klagewahrscheinlichkeit vor europäischen und österreichischen Gerichten dramatisch reduziert. Insgesamt gab es ja schließlich für alle Spielbank Vollkonzessionen nur vier Bewerber und drei davon haben ihr Ziel ganz oder wenigstens zum Teil erreicht. Einzig die Century Casinos AG ist leer ausgegangen. Aber da sich dieses Unternehmen gezielt nur auf eine der Wiener Lizenzen beworben hatte macht es auch hier wenig Sinn zu klagen, denn mit der Stadtcasino Baden AG hat sich einfach wirklich der beste Bewerber mit dem stärksten Konzept durchgesetzt.

Die Casinos Austria AG hatte zwar nach der Entscheidung sich das Recht vorbehalten dagegen zu klagen, jedoch so wirklich rechnet niemand damit. Würden sie sich doch ins eigene Fleisch schneiden. Denn bereits die vorhandenen 12 Lizenzen, die direkt wieder an den ehemaligen Monopolisten gingen waren nicht ganz sauber. Es ist also eher weniger mit Klagen von dieser Seite zu rechnen.

Konzepte und Arbeitsplätze haben gewonnen

Mit dem Ergebnis kann man ganz klar festhalten, dass mit der Stadtcasino Baden AG und der deutschen Merkur das beste Konzept gewonnen hat. Fast 100 Millionen Euro sollen in den Palais Schwarzenberg fliesen und diesen zum Edelcasino und Luxushotel umbauen. Dabei wird auch die Schwarzenberg Familie eine wichtige Rolle spielen und auch allgemein werden alle Wiener, Touristen und Österreicher davon profitieren.

Auch die Novomatic AG und ihre Mitarbeiter dürfen sich freuen. Denn haben sie doch mit diesen Lizenzen die Möglichkeit ihr Flagshipstore am Prater auch wenn in Wien das kleine Spiel verboten wird weiter zu betreiben. Ja sie dürfen es sogar ausbauen und damit weitere Arbeitsplätze schaffen.

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