Casinos Austria neues Gesetz

In den Casinos Austria herrscht aktuell helle Aufregung. Grund dafür ist die Tatsache, dass vor einigen Tagen ein neuer Verordnungsentwurf verabschiedet wurde, der auf das Glücksspielgesetz abzielt. Man befürchtet, dass diese Regelung Mehrkosten in Millionenhöhe bedeuten könnte, denn die Verordnung besagt, dass alle Spielautomaten künftig an das Bundesrechenzentrum gekoppelt werden müssen, um den Spielerschutz gewährleisten zu können. Wenn man den Sprechern der Casinos Austria folgt, dann sind sie ganz gezielt der Meinung, dass das Ministerium sie bewusst in den Ruin treiben will – zugunsten der Novomatic, auf die der Entwurf abgestimmt zu sein scheint. Wirtschaftliche Defizite sind die Folge; und das mitunter sogar bis zu 38 Millionen Euro, die ein Überleben des Unternehmens nicht mehr möglich machen. Sollte sich das Ministerium durchsetzen können, ist die Frage, wie es in den kommenden Jahren weitergeht. Die wirtschaftliche Situation ist ohnehin erschwert, da immer mehr Spieler in Online Casinos übersiedeln.

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Neue Regelung bedeutet wirtschaftliches Aus

Wenn ab dem 1. Juli 2014 die neue Verordnung greift, dann gibt es nach Aussagen der Casinos Austria lediglich die Novomatic, die in der Lage sei, hier alle Punkte gewährleisten zu können. Bedeutet dies das endgültige Aus für den Betrieb? Diese Frage müssen sich die Betreiber derzeit stellen. Alle Spielgeräte – oder zumindest ein Großteil, sollen bis Mitte 2017 gegen die ans Rechenzentrum gekoppelten Automaten ausgetauscht sein – rund 60 Prozent bereits bis übernächstes Jahr. Diese Maßnahme ist schlicht und ergreifend unverschämt kostenaufwändig, und genau das sollte dem Ministerium, das den Vorschlag erbracht hat, durchaus bewusst sein. Wenigstens die besagten 38 Millionen Euro würde der Austausch der Spielautomaten verschlingen; eben weil es in den Casinos Austria recht viele Geräte gibt, die die Anforderungen nicht erfüllen. Über tatsächliche Summen kann man aktuell noch nichts sagen, denn letztlich ist es schwer, schon jetzt einen genauen Überblick zu bekommen – wahrscheinlich möchte man sich dies auch gar nicht bildlich vorstellen. Neben dem Kostenaufwand würde auch zeitlich sehr viel Kraft investiert werden müssen.

Rechtmäßigkeit wird geprüft

Selbst wenn es den Casinos Austria gelingen würde, das Ziel rechtzeitig zu erreichen, müsste man gleichzeitig mit einem Verlust der Umsätze bis zu 30 Prozent rechnen. Spätestens dann bliebe den Betrieben nichts anderes übrig als ihre Pforten ein- für allemal zu schließen, denn dieses Defizit ließe sich nicht einmal nach Jahren wieder herausholen. Aktuell wird geprüft, ob die neue Verordnung möglicherweise gegen das Verfassungsrecht verstößt. Nur dann hat das Unternehmen überhaupt noch eine Chance, die kommenden Jahre zu überstehen.

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