Ceasars wird aufgesplittet

Die Ceasars Gruppe steht vor der Pleite und eigentlich sind nicht wenige Experten davon ausgegangen, dass das Unternehmen 2014 nicht überleben würde. Doch immer wieder neue Tricks führten dazu, dass man das Jahr überstanden hat. Selbst die verpasste Rückzahlung eines wichtigen Kredits konnte abgewendet werden. Nun plant man den nächsten Schritt und dieser soll das Unternehmen in zwei Teile spalten.

superlenny-at

um echtes geld spielen

Wenn es nach der Geschäftsleitung geht, dann wird es in Zukunft zwei Bereiche oder besser gesagt zwei Unternehmen geben. Der eine Teil wird im Besitz des Grund und Bodens sein, also der richtig wertvollen Immobilien und dem Grund auf dem sie stehen. Und die andere Einheit wird das operative Geschäft übernehmen. Heißt die Casinos und Spielbanken sowie Hotels betreiben. Ob das allerdings die erwartete Rettung ist, ist offen. Auf jeden Fall scheint es die Gläubiger zunächst einmal beruhigt zu haben.

Steht die Rettung der Ceasars Casinos bevor

Der Aktienwert ist zunächst einmal wieder um fast drei Prozent gestiegen. Also durchaus ein gutes Signal. Und auch die Tatsache, dass die wichtigsten Gläubiger dem Plan zugestimmt haben ist ein gutes Zeichen. Aber noch ist es nicht einmal sicher ob das Team um den Geschäftsführer Gary Loveman diesen Plan umsetzen darf. Denn noch braucht es weitere Zustimmungen von anderen Gläubigern und Eigentümern und auch das Insolvenzgericht muss diesem Schritt zustimmen.

Es ist jedoch davon auszugehen, dass sie es tun werden. Denn viel mehr Möglichkeiten haben sie nicht. Sollten sie sich weigern rutscht der Casino Betreiber unweigerlich in die Pleite. Dann geht es nur noch darum die bestehenden Güter irgendwie zu veräußern. Und bei der aktuellen Situation in Las Vegas und allgemein bei Glücksspielen in den USA dürfte es schwer werden genügend Mittel zusammen zu bekommen um alle Schuld zu tilgen.

Casino Unternehmen ist zu groß und zu schwerfällig

Das Problem des Unternehmens sind die Schulden. Denn vor der Immobilienkrise wurde die schnelle Expansion und ein großer Aktienrückkauf vor allem auf Pump finanziert. Das hat natürlich das Unternehmen kräftig wachsen lassen. Aber eben vor allem mit den Casinos und den Grundstücken als Absicherung.

Diese haben aber nun dramatisch an Wert verloren. Und können in der aktuellen Menge auch gar nicht verkauft werden. Daher ist vielleicht wirklich der richtige Schritt die Grundstücke und Immobilien vom eigentlichen Betrieb zu trennen. So könnte man dann Schritt für Schritt versuchen die Schulden getrennt voneinander abzubauen.

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