Grauzone Handy Glücksspiel

In Österreich gelten Glücksspiele aus Online Casinos und von Handys nach wie vor als rechtliche Grauzone. Dennoch gelang es einer Spielerin aus Kärnten, auf ihrem Smartphone nach und nach große Gewinne zu erzielen. Im Zeitraum von nur wenigen Tagen sammelte sie mehr als 125.000 Euro auf ihrem Casino Account – und steht damit jetzt im Zwispalt gegen das in Österreich geltende Gesetz.

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Kleines Glücksspiel verboten

Bei der Glücksspielerin aus Kärnten handelt es sich um eine 36 Jahre alte Frau. Sie entschied sich für ein mobiles Online Casino und spielte „Mega Fortune Dreams“, einen der begehrtesten Jackpot Spielautomaten überhaupt. Der Major Jackpot allein brachte ihr mehr als 52.500 Euro ein. Das war allerdings erst der Anfang, denn auch in den folgenden Tagen hatte die Dame extremes Glück. Ein weiterer bekannter Slot, nämlich „Jackpot Jester 50.000“, bereicherte sie ohne Vorwarnung um weitere 40.600 Euro. Die Frau hatte das Glück ganz offensichtlich für sich gepachtet, denn der Lauf ebbte auch an den darauf folgenden Tagen nicht ab. Mit „Million Cents“ sicherte sich die Spielerin einen Jackpot in Höhe von 32.800 Euro – und ganz damit auf ein insgesamt nettes Sümmchen, das nun ihr Konto in dem Casino ziert.

Casino Apps in Grauzone

Im Grunde genommen kann bei der Auszahlung am Mega Fortune Dreams Slot noch von einer kleinen Summe geredet werden. Das Automatenspiel ist nämlich – genauso wie sein Vorgänger „Mega Fortune“ – ein wahrer Millionär-Macher. Bereits in den vergangenen Jahren haben es Kunden in Online Casinos mehrfach geschafft, Summen fernab der Millionenmarke abzugreifen. Der letzte Großgewinner mit einem Hauptpreis in Höhe von rund 5,6 Millionen Euro stammt aus Schweden und dürfte sich zumindest über Geldsorgen nicht mehr beklagen dürfen. Dass die Dame aus Österreich „nur“ etwas über 50.000 Euro ergattern konnte, ist demnach ein kleines Stück des am Spielautomaten in Aussicht gestellten Kuchens.

Großgewinn in Kärnten

Der Geldsegen der Kärntnerin hat aber auch seine Schattenseiten, denn bereits seit Anfang 2015 gilt: Das so genannte kleine Glücksspiel ist in der Bundeshauptstadt gar nicht mehr zulässig. Dadurch möchte Österreich der wachsenden Spielsucht entgegenwirken – gerade, weil pathologische Spieler gerne auf Online und Mobile Casinos zugreifen. Kritiker sind nach wie vor der Meinung, dass das Verbot keinerlei Auswirkungen auf den „Konsum“ von Spielautomaten und anderen Glücksspielen haben wird. Schließlich befinden sich Online Casinos in einer rechtlichen Grauzone und unterliegen damit nicht offiziell dem kleinen Glücksspiel. Außerdem: Wenn jemand spielen möchte, kann er dies uneingeschränkt in den Nachbarländern tun. Spielhallen und Kneipen mit Spielautomaten sind dort nämlich nach wie vor aktiv.

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