Kampf gegen Spielmanipulation wirkungslos

Erfahrene Sportwetten Profis haben es ja schon länger gesagt. Doch nun gibt es eine empirische Untersuchung, die genau das belegt. Das Vorgehen vieler Regierungen im Kampf gegen Wettbetrug und Spielmanipulationen ist ziemlich wirkungslos. Es werden falsche Ansätze verfolgt, es wird von falschen Grundlagen ausgegangen und auch sonst laufen die meisten Maßnahmen ins Leere.

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Die Auswirkungen dieser Studie werden jedoch wahrscheinlich nicht viel bewirken. Der Deutsche Sportwettenverband zum Beispiel versucht schon seit längerem den Verantwortlichen und der Politik klar zu machen, dass nicht die Live Wetten das Problem sind. Jetzt werden sie in diesem Vorgehen vom Asser Institut für Sportrecht in den Niederlanden unterstützt. Die empirische Studie zur Manipulation bei Sportwetten umfasst Daten der letzten fünf Jahre und analysiert die verschiedenen Wettarten.

Europäischer Wettmarkt kein Faktor für Manipulationen

Bisher sind ja vor allem von Seiten der Politik immer wieder Aussagen zu hören gewesen, dass vor allem die Live Wetten Manipulationen ermöglichen. Die empirische Studie zeigt, dass dies überhaupt nicht der Fall ist. Live Wetten sind genau so bedeutend oder unbedeutend für Manipulationen wie normale Wetten. Vielmehr kann man jetzt getrost sagen, dass in diesen Forderungen gegen Live Wetten vermutlich auch der Wunsch ist den Markt an sich einzuschränken. Viele Spieler nutzen nämlich diese Art der Wette sehr gerne um etwaige Verluste wieder rein zu holen oder aber eine Fehlentscheidung wieder auszugleichen.

Die Studie macht auch ganz klar, dass es den europäischen Sportwetten Betreiber nicht wirklich möglich sein wird etwas gegen Manipulationen zu unternehmen, geschweige dann noch sie zu entdecken. Dieser Markt ist nämlich viel zu klein. Und indem man alle Einsätze beobachtet könnte schnell aufgeklärt werden wo etwas manipuliert wurde oder nicht.

Asien ist das Paradies für Wettbetrüger

Wer ein Fußballspiel in den oberen Ligen manipuliert oder verschiebt, der macht seine Einsätze nicht in Europa. Hier wäre es aufgrund der geringen Liquidität viel zu auffällig. Nein dieser Betrüger platziert seine Wetten in Asien. Dort reden wir von ganz anderen Summen. Wo es bei uns um Millionen geht werden dort Milliarden umgesetzt, da fällt es kaum auf wenn man bei einer Wette zehn Millionen mehr gesetzt wurden als erwartet.

Wenn also wirklich etwas gegen Manipulation von Sportereignissen unternommen werden will, dann muss das weltweit geschehen. Vor allem muss man die asiatischen Unternehmen mit ins Boot holen. So lange hier keine Schritte unternommen werden ist alles wie ein Kampf gegen Windmühlen.

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