Parteienstreit nach Lotto Gewinn

In Spanien sind in den letzten Tagen viele Menschen unerwartet zu Millionären geworden. Grund war die als El Gordo bekannte Weihnachtslotterie. Diese findet jedes Jahr zu Weihnachten statt und macht viele Einwohner des südeuropäischen Landes zu Millionären oder zumindest richtig reich. In diesem Jahr führte es aber auch zu einer handfesten Auseinandersetzung in der spanischen Arbeiter Partei.

Hintergrund ist, dass ein Mitarbeiter aus der Parteizentrale gleich fünf Lose mit der richtigen Zahl hielt und dementsprechend zwei Millionen Euro gewonnen hat. Seine Kollegen werfen ihm nun vor, dass er sich die Lose unrechtmäßig angeeignet hat. Sie sind nämlich davon überzeugt, dass diese ein Geschenk der Lotto Annahmestelle waren und demzufolge der ganzen Parteizentrale gehören.

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Hintergrund des Lotto Streits in der sozialistischen Arbeiter Partei

Das wirklich lustige an der Sache ist nun, dass es sich ja bei dieser Partei nicht etwa um irgendwelche Kapitalisten handelt, sondern um die sozialistische Arbeiter Partei. Und diese hat schon das ganze Jahr mit verschiedenen Problemen zu kämpfen. Auch intern zerfleischt man sich gerade so ziemlich. Da ist der Streit um die Lotto Millionen nur noch der finale Abschluss eines verkorksten Jahres.

Doch wie konnte es so weit kommen. Klar ist, dass Juan Miguel Rojo, ein Mitarbeiter der Partei fünf Lose mit der richtigen Zahl hielt. Wie er zu diesen gekommen ist, ist unklar. Er selbst sagt fünf Lose mit dieser Zahl und fünf mit einer weiteren gekauft zu haben. Die Lose mit der anderen Zahl hat er mit Kollegen getauscht bzw. in einem gemeinsamen Topf geworfen. Die Lose mit der Gewinnerzahl hat er für sich behalten.

Seine Kollegen dagegen sind sich sicher, dass Rojo die Lose gar nicht gekauft hat, sondern sie als Geschenk von der Lotto Annahmestelle bekam. Und dieses Geschenk war dementsprechend nicht nur für ihn, sondern für die komplette Parteizentrale. Deshalb muss der Gewinn nun auch fair unter allen Mitarbeitern geteilt werden.

Wird es eine Lösung im Lotto Streit geben

Es scheinen auf jeden Fall beide Varianten möglich. Schließlich weiß man nur zu gut, dass oftmals auch wenn es nicht so freimütig zugegeben wird mehr Geschenke angenommen werden als manch einer denkt. So kann es hier sicher auch gewesen sein. Der „Angeklagte“ hält sich zwar zugute, dass die Beschwerden über eine Teilung erst dann aufgekommen sind als sein Gewinn bekannt wurde. Aber sind wir mal ehrlich, vielleicht wusste davor auch gar niemand über die zusätzlichen Lose.

Doch natürlich darf niemand verurteilt werden bevor es wirkliche Beweise gibt die gegen ihn sprechen. Und diese gibt es aktuell definitiv nicht. Es kann daher gut sein, dass der Streit noch eine Zeit lang weiter geht und die sozialistische Arbeiterpartei so schnell nicht zur Ruhe kommt. Wenn es am Ende um Geld geht, dann sind doch irgendwie auch die Kämpfer des kleinen Mannes sich selbst die nächsten.

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