Poker Profi behält Profite

Stakeing ist im Poker nichts neues mehr. Aber immer wieder kommt es dann dazu, dass der gesponsorte Spieler entscheidet seinen Gewinn zu behalten. Auch wenn er mit dem Geld eines anderen gespielt hat. So scheint es nun auch den Geldgebern von Jack McDermott zu gehen. Der bekannte Poker Spieler wurde anscheinend für mehrere Turniere von anderen Spielern gestaked, hat aber nicht vor die Gewinne mit ihnen zu teilen.

top-trumps-celebs-scratch

um echtes geld spielen

Stakeing ist eigentlich nichts anderes, dass man sozusagen Anteile an den möglichen späteren Gewinnen eines Poker Spielers kauft. Wie so ein Deal genau aussieht ist unterschiedlich. Normal läuft es so ab, dass zum Beispiel ein Spieler für ein 10.000 Euro Turnier 50 % der Anteile verkauft. Dafür bekommt er die Hälfte des Buy Ins bezahlt. Scheidet er jetzt vorher aus, dann ist das Geld verloren und die Investition nichts wert. Gewinnt er aber etwas, dann muss er 50 % an seine Backer ausbezahlen.

Bekannter Poker Profi ignoriert die Forderungen

Es kommt dabei leider gerade in letzter Zeit immer häufiger vor, dass die Spieler sich nach einem großen Gewinn entscheiden das Geld doch nicht mit den Backern zu teilen. So soll es gerade auch Jack McDermott zu machen, nach mehreren hohen Gewinnen im Poker Bereich des PokerStars online Casino. Mehrere Facebook und Whatsapp Nachrichten belegen es, dass er für mehrere Turniere Anteile verkauft hat aber sich weigert das Geld auszubezahlen.

Die so genannten Backer sind jetzt mit diesen Informationen an die Öffentlichkeit gegangen. Was jedoch dazu führte, dass der britische Poker Pro auf Stur schaltet und neben Beleidigungen sich noch stärker weigert die Gewinne zu bezahlen. Das kann natürlich für ihn langfristig sehr negative Auswirkungen haben. Aktuell mag er zwar das Geld für weitere Turniere haben, aber langfristig kann solch eine Aktion immer nachhängen.

Problematische Rechtssituation

Das Problem mit dem Backing oder Stakeing ist, dass sich die einzelnen Parteien oftmals nicht wirklich rechtlich absichern. Es gibt weder Verträge noch sonstige Niederschriften. Ein Facebook Chat oder ein paar Skype Nachrichten sind meist das Einzige. Und ob diese vor Gericht verwertet werden können ist zweifelhaft.

Vor allem auch vor welchen Gerichten da überhaupt geklagt werden soll. Die Deals finden schließlich digital statt, gespielt wird dann auf der ganzen Welt oder auch online. Da ist es nicht so einfach den passenden Gerichtsstandort zu finden, vor allem da in vielen Ländern online Poker ja immer noch nicht wirklich reguliert ist.

Artikel:
Poker Profi behält Profite
Datum:
Autor:
9.00 / 10 von 2 Stimmen1

Kommentare zu Poker Profi behält Profite