Strengere Spielhallen Kontrollen

Hessen macht ernst – ab sofort müssen sich Spielhallenbetreiber auf strengere Kontrollen einstellen. Sie sind nunmehr verpflichtet, die aktuell geltenden Gesetze detailliert zu verfolgen. Andernfalls drohen extrem hohe Bußgelder. Die Regeln besagen, dass künftig jeder einzelne Gast kontrolliert werden soll; und zwar bereits direkt am Eingang. Grund dafür ist die Tatsache, dass Hessen den Jugendschutz sehr ernst nimmt. Genau deshalb hat sich das Innenministerium auch dazu entschieden, Bußgelder zu erlauben, die von Seiten der lokalen Stellen verhängt werden. Hauptproblem sind Betreiber, die sich um Kontrollen nahezu überhaupt nicht kümmern. Besonders auffällig ist dies in Frankfurt. Dieser Tatsache will das Land nun deutlich entgegenwirken, denn es ist zwingend notwendig, Kunden auch dann zu kontrollieren, wenn sie vermeintlich über 18 Jahre alt zu sein scheinen. Neben dem Jugendschutz spielen nämlich auch mögliche Spielersperren eine wichtige Rolle.

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Strenge Auflagen für Spielhallen

Schon vor einigen Monaten wurde deutlich, dass es die Spielhallenbetreiber in Frankfurt nicht allzu genau nehmen mit der Pflicht, Personalausweise von Kunden unmittelbar am Eingang zu prüfen. Das Hessische Wirtschaftsministerium zeigt letztlich, wie ernst diese Gesetze zu nehmen sind und reagiert mit einer Erlaubnis für Sanktionen – ausgesprochen durch die jeweils in der Region zuständigen Vollzugsbehörden. Wer jemanden spielen lässt, der bereits in der Sperrdatei verzeichnet ist, muss folglich mit hohen Bußgeldern rechnen. Das Spielhallengesetz gilt seit nunmehr rund zwei Jahren und dient vor allen Dingen dazu, der stark wachsenden Spielsucht entgegenzuwirken. Dies funktioniert allerdings nur, wenn die Betreiber von Casinos in die Pflicht genommen werden und wirklich jeden Gast kontrollieren. Ein Abgleich mit der Spielersperrdatei ist zwingend notwendig, um Kunden gegebenenfalls den Zutritt zu verweigern und sie für sich selbst zu schützen.

Jeder Kunde muss kontrolliert werden

Spieler können sich jederzeit selbst sperren lassen, wenn sie beispielsweise das Gefühl haben, ihr Spielverhalten nicht mehr kontrollieren zu können. Liegt die Vermutung nahe, dass eine Sucht bereits vorhanden ist, dann haben auch die Betreiber der Spielhallen die Möglichkeit, einzelne Kunden in die Kartei eintragen und sperren zu lassen. Nach 12 Monaten kann der Betroffene einen Antrag auf Entsperrung stellen, der dann ausgiebig geprüft wird. Seit dem 5. Mai funktioniert das System bereits einwandfrei. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, Spielhallenbetreiber verstärkt in die Pflicht zu nehmen. Bis zum 1. Juli wurde von Seiten des Ministeriums angeraten, sich mit Bußgeldern zurückzuhalten. Da die Empfehlung allerdings keine Besserung brachte, muss nun zwangsweise hart durchgegriffen werden. Wie hart, das wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Die Betreiber können sich künftig auf stichprobenartige Kontrollen einstellen, denn nur so lassen sich Mängel aufdecken.

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