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Versteckte Spielangebote

Derzeit muss die Schweizer Polizei in diversen Unterländer Gemeinden für Ordnung sorgen. Jüngst haben es die Beamten geschafft, diverse Spielhallen auffliegen zu lassen. Dort wird neben den regulären Spielmöglichkeiten nämlich noch viel mehr geboten: Illegale Poker Veranstaltung und Sportwetten in Hinterzimmern der Spielhöllen. Selbst in diversen Gaststätten wurde die Polizei fündig.

Es ist unglaublich, was sich aktuell im Unterland abspielt. Mehrere Etablissements luden ihre Gäste heimlich zum Zocken ein. Dabei wurden jedoch weit mehr Möglichkeiten geboten als zulässig, denn in verschiedensten Hinterzimmern konnten Besucher Sportwetten abschließen und sich dem Poker widmen. Die Razzia der Beamten dauerte mehrere Stunden an. In diesem Zeitraum war es möglich, diverse illegale Spielanbieter zu überführen, Spielerkarten und Spielautomaten sicherzustellen. Den Betreibern der Lokalitäten drohen nun hohe Strafen. Sie wurden gleich angezeigt und die Fälle der Staatsanwaltschaft übergeben. Gefunden haben die Beamten unter anderem illegale Wettangebote, Poker Spiele und nicht zugelassene Glücksspielautomaten in Glattbrugg und Wallisellen.

David Keller arbeitet als Jurist in der Lotterie- und Wettkommission. Er gab klar zu verstehen, dass sich solche nicht zugelassenen Spiellokale oft in Vereinslokalen, Imbissbuden und sogar in eigentlich seriös wirkenden Restaurants verbergen. Die Hinterzimmer werden schlicht umgebaut, um Gästen dort das Spielen zu ermöglichen. Häufig ist es schwer, die Bereiche zu erkennen, während einige wenige Anbieter sehr offen mit ihrem illegalen Glücksspiel umgehen und sich nicht einmal die Mühe machen, dieses groß zu vertuschen. Gespielt wird offensichtlich eher um kleinere Beträge. Die Einsätze bei Sportwetten liegen bei etwa 10 bis 20 Schweizer Franken. Zwar klingt dies nicht gerade nach einem Millionengeschäft, doch die Betreiber verdienen sich dennoch eine goldene Nase – eben weil sie keine Lizenz besitzen und demnach auch keine Steuer entrichten, wie es eigentlich üblich ist.

Als Spieler selbst macht man sich in der Schweiz nicht strafbar durch die Teilnahme an Sportwetten und Co. Lediglich die Betreiber werden zur Rechenschaft gezogen, sofern sie – wie in diesem Fall – überhaupt enttarnt werden. Die Geldstrafen liegen bei bis zu 10.000 Franken. Sollte ein Betreiber erneut auffällig sein, steigen die Strafen deutlich an. Häufig zeigen die ertappten Anbieter keine Reue. Sie kommen meist aus anderen Ländern, in denen das Glücksspiel weder verboten noch ordentlich reguliert ist.

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