Warum Casinos Austria keine Lizenz bekam

Es wurde ja viel spekuliert, nun scheint es bekannt zu sein warum nicht wie erhofft die Casinos Austria AG (CAS AG) alle drei neuen Lizenzen für Spielbanken in Österreich bekam, ja sogar leer ausgegangen sind. Der Grund soll in dem Argentinien Debakel liegen, der das Unternehmen und vor allem die Auslandstochter eh schon an den Rande des Abgrunds geführt hat.

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In dem südamerikanischen Land wurde nämlich den Casinos Austria die dortige Glücksspiel Lizenz entzogen. Als Grund wurde genannt, dass die Spielbanken mehrfach gegen die Geldwäschebestimmungen verstoßen haben. Grund waren dabei unter anderem auch, dass die CAS AG zu wenig Kontrolle ausübte bzw. die internen Prozesse zu ungenau abliefen um diese Probleme zu beheben.

Politischer Einfluss auf die Entscheidung

Ob nun wirklich das Verhalten in Argentinien und die fehlenden Sicherheiten in dieser Sache der Grund waren, lässt sich natürlich nicht so einfach sagen. Aber diese Aussage stammt von Insidern, die mit dem Verfahren vertraut und involviert waren. Vor allem soll es sich dabei um die gleiche Quelle handeln, die der Zeitung „Die Presse“ exklusiv mitgeteilt hat, dass der Glücksspielbeirat des Finanzministeriums für alle drei neuen Vollkonzessionen die Casinos Austria AG empfohlen hat.

Das Finanzministerium hat aber dann innerhalb kürzester Zeit seine Meinung geändert und nicht auf diese Empfehlung gehört. Und Experten sind sich sicher, dass dies vor allem auf den mächtigen Niederösterreichischen Landeschef Erwin Pröll von der ÖVP und den SPÖ Bürgermeister Michael Häupl zurückzuführen ist. Beide sollen ihren Einfluss geltend gemacht haben, und dabei auch die Tatsache hervorgehoben haben, was dort mit der CAS AG in Argentinien abgelaufen ist.

Wird das Verfahren noch einmal aufgerollt

Die Casinos Austria selbst haben sich auch bereits zu den Vorwürfen geäußert und sind sich dabei sicher, dass dies nicht der Grund sein kann warum das Casino Unternehmen keine der begehrten Vollkonzessionen erhalten hat, sondern diese an die Novomatic sowie die StadtCasino Baden/Merkur Gruppe gegangen sind.

Vielmehr wollte man aber auch nicht sagen und zunächst die zugesendeten Dokumente in aller Ausführlichkeit prüfen. Dies wird sicher noch den ganzen Sommer über dauern bis Casinos Austria Boss Karl Stoss und seine Rechtsanwälte die Sachen durchgeschaut haben. Erst danach will man entscheiden ob man auch rechtlich gegen die Vergabe der Casino Lizenzen an die Konkurrenz vorgehen möchte. Ob man mit solch einem Vorgehen allerdings Erfolg haben wird ist fraglich.

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