Wird Krim zweites Vegas?

Erst eskalieren die Streitereien um die Krim, und schon haben die Russen, unter dessen Kontrolle die Halbinsel mittlerweile wieder steht, eine vollkommen verrückte Idee: Sie wollen hier eine Glücksspielzone errichten und zu einer neuen Art Las Vegas werden. Der Regierungschef hat ganz offensichtlich schon große Pläne, doch wirklich wohl ist einem aktuell nicht bei dem Gedanken, dass man sich ausgerechnet um dieses Thema kümmert, anstatt zunächst die Differenzen beizulegen und zu klären, wie es auf der Krim künftig weitergehen soll. Die Regierung in Moskau wird wohl schon bald darüber informiert werden, ob man die Idee durchsetzen kann oder nicht. Dieser Frage geht die Regierung derzeit auf der Halbinsel nach. Es gibt in dem Land zwar eigentlich ein Glücksspielverbot, doch Ausnahmen bestätigen die Regel. In einigen Zonen gibt es nämlich tatsächlich Sondergenehmigungen für den Betrieb von Casinos. Vielleicht gehört die Krim schon bald ebenfalls dazu.

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Krim zweites Vegas – eine gute Idee?

Das Hin und Her um die Halbinsel ist noch nicht vom Tisch, doch diese Tatsache hindert den Regierungschef keineswegs daran, sich um die Wirtschaftslage der Krim zu kümmern. Mit einem gut entwickelten Casino Komplex könnte man durchaus einiges bewirken, denn aktuell beträgt das Haushaltsdefizit rund eine Milliarde Euro. Die Zuständigen, die sich nun Gedanken über die Idee eines russischen Vegas machen sollen, sind positiv gestimmt. Ihrer Meinung nach ist das Potential nämlich vorhanden, da selbst in Zeiten der drastischen Maßnahmen, die derzeit durch die Medien gehen, immer noch Touristen auf die Halbinsel kommen. Putin hatte sich schon 2009 dafür eingesetzt, dem wilden Treiben der Glücksspielunternehmen ein Ende zu setzen. Lediglich in vier Zonen ist es seither überhaupt noch erlaubt, sich mit Spielautomaten und Co. zu befassen. Ausgenommen davon sind die Großstädte des Landes, in denen absolutes Spielverbot gilt.

Entscheidung steht noch aus

Wirtschaftlich stark ist die Region nicht wirklich, denn bis auf ein bisschen Gas und Ölvorkommen hat die Krim aktuell kaum etwas zu bieten. Jetzt, wo die Halbinsel wieder im Besitz der Russen ist, müssen sich diese über die Belastungssituation klar werden und sich bald etwas einfallen lassen, um die jährlichen Defizite, die jeweils um rund 2,1 Milliarden Euro steigen, zu verhindern. Bleibt eigentlich nur noch, eine Genehmigung sowie Investoren zu bekommen, denn ohne diese beiden Dinge wird es so schnell kein russisches Vegas auf der Krim geben. Man darf gespannt sein, ob sich die Idee im Sande verläuft, oder aber ob es tatsächlich zu einer Einigung mit dem Kreml kommen wird.

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