PayPal bald nicht mehr im Online Casino?

Es gibt wohl kaum jemanden, der die Zahlungsmethode PayPal nicht kennt. Insbesondere in Online Casinos wird diese Option gerne genutzt – und deshalb auch von immer mehr Unternehmen der Branche angeboten. Damit könnte jedoch bald schon wieder Schluss sein, denn es scheint so als würde sich PayPal erneut von Glücksspielanbietern trennen. Diese Zeiten, so dachten wir, waren eigentlich vorbei. Tatsächlich hatte sich der Zahlungsriese schon einmal vom Casinobetrieb distanziert. Dann allerdings hatten zunächst Buchmacher die Möglichkeit, die Option wieder anzubieten – bis sich PayPal schlussendlich auch in Online Casinos durchsetzen konnte. Schaut man sich jetzt in bekannten Casinos um, so fällt auf, dass die heißbegehrte Zahlungsmethode wieder einmal zu fehlen scheint. Warum genau das so ist, dieser Frage ist unsere Redaktion auf den Grund gegangen.

GVC macht Schluss mit Zahlungsdienstleister PayPal

PayPal LogoIn den vergangenen Tagen gab es so manche Veränderung in den beliebten Casinos, die von Millionen Menschen besucht werden. Offenbar ist es so, dass sich die gesamte GVC Holdings, der unter anderem SCasino, Casino Club und weitere Anbieter angehören, von PayPal getrennt hat. Wer Kunde in einem dieser Online Casinos ist, der hat ab sofort nicht mehr die Möglichkeit, sich für die Bezahlung via PayPal zu entscheiden. Es gibt allerdings so überhaupt keine Erklärung dafür. Auch auf ein Statement von Seiten der Gruppe warten wir bis zum heutigen Tage vergebens. Eigentlich schien alles wunderbar zu laufen. Nicht nur PayPal genießt schließlich einen ausgezeichneten Ruf in Europa, sondern auch die besagten Unternehmen – allen voran der Casino Club.

Ob sich in den kommenden Wochen überhaupt jemand zum Abschied von PayPal äußern wird, ist fraglich. Auch die Webseite des Zahlungsanbieters macht nicht deutlich, wo das Problem liegt und warum die Bezahlmethode aus diversen Casinos entfernt wurde. Klar ist jedoch: Wer seine Transaktionen bisweilen bevorzugt via PayPal abgewickelt hat, der sollte sich vorerst von der Option verabschieden. Via PayPal eingezahltes Geld können sich Spieler selbstverständlich per Banküberweisung auszahlen lassen – ebenso wie erspielte Gewinne.

Wie die meisten Spieler sicher wissen, ist PayPal gerade in Deutschland gut unterwegs gewesen. Die Anfänge machte der Konzern in Zusammenarbeit mit dem Auktionshaus Ebay. Heute ist PayPal als eigenständige Dienstleister nur noch schwer aus dem Sektor Online Gaming wegzudenken – ebenso wie beim Online Shopping. Einen stärkeren Auslandsmarkt als Deutschland hat der Zahlungsanbieter nicht vorzuweisen. Umso fraglicher ist es, warum sich das Unternehmen gerade von den wachstumsstarken Online Casinos getrennt hat.

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Käuferschutz schon 2016 abgeschafft

Den PayPal Käuferschutz gibt es beim Einkauf im Internet nach wie vor. Allerdings hatte das Unternehmen bereits 2016 entschieden, diesen immer dann ausfallen zu lassen, wenn Zahlungen in Online Casinos abgewickelt wurden. Klar, denn wie soll man auch Spieler schützen, die sich eigentlich darüber im Klaren sind, an Glücksspielen teilzunehmen? Dass der Käuferschutz auf Glücksspielseiten schon lange nicht mehr greift, damit haben sich Spieler längst abgefunden. Denn auch ohne diesen ist PayPal nach wie vor eine der sichersten Zahlungsmethoden aller Zeiten. Es gibt zwar kein Geld zurück, wenn ein Betrug vorliegt, dennoch haben Kunden natürlich die Möglichkeit, die Seriosität einer Casinoseite bereits im Vorfeld zu prüfen. PayPal selbst würde nie mit unseriösen Anbietern kooperieren.

An der Zuverlässigkeit der GVC haben wir auch heute keinen Zweifel. Warum sich PayPal und die besagten Casinos also getrennt haben, dafür gibt es nach unserem Empfinden keine logische Erklärung. In der Branche kommt gerade jetzt Spannung darauf, denn sicher will jeder wissen, wie sich der Bereich Zahlungsmethoden entwickelt – vor allem nach dem Rückzug von PayPal. Ob in den kommenden Wochen auch weitere Online Casinos PayPal entfernen, das bleibt abzuwarten. Hoffen wir, dass es nicht soweit kommt. Und falls doch: Auf unseren Seiten stellen wir alle Alternativen vor, wie zum Beispiel Kreditkarten, Skrill, Neteller oder eben auch Trustly.

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