Kein Käuferschutz bei PayPal

Ende 2016 hat sich PayPal dazu entschieden, den Käuferschutz für Zahlungen im Online Casino aufzuheben. Diese Meldung hat viele Spieler hart getroffen. Schließlich vertrauen sie inzwischen seit Jahren auf die Verlässlichkeit des Zahlungsanbieters. Doch wie dramatisch ist es wirklich, dass der PayPal Käuferschutz fortan nicht mehr greifen wird? Letztlich ist den meisten Gamern bekannt, wie hoch oder niedrig das Risiko bei solchen Transaktionen ist. Getestete, lizenzierte Online Casinos genießen einen guten Ruf und gelten letztlich auch ohne diesen Zahlanbieter als sicher. Das Glücksspiel hat sich in der Vergangenheit extrem weiterentwickelt, und gerade an Zahlungsmethoden mangelt es in der Regel nicht. Hinzu kommt, dass das Spielen online rund um die Uhr möglich ist. Grund genug für Millionen Menschen, sich ein Online Casino auszuwählen und die dortigen Vorteile auszuschöpfen. Fakt ist jedoch: Wer gewinnen möchte, der muss zunächst ein wenig Geld investieren. Transaktionen funktionieren bei vielen Anbietern in Echtzeit.

Käuferschutz in Online Casinos entfällt

PayPal gehört auch in dieser Branche zu den beliebtesten Optionen, denn das Unternehmen hat sich absolut etabliert und gilt als eines der sichersten überhaupt. Bereits kurz nach der Gründung hat der Konzern als erstes einen Käuferschutz auf die Beine gestellt. Dieser sorgt für eine Vertrauensbasis zwischen Käufern und Verkäufern respektive Dienstleistern. Wer beispielsweise online einkauft und Geld via PayPal zahlt, kann dieses unter bestimmten Umständen zurückholen – vor allem dann, wenn der Verkäufer die Ware oder Dienstleistung nicht oder nicht im ordnungsgemäßen Zustand liefert. Gerade in Zeiten des wachsenden Absatzes im Netz ist dieser Schutz immens wichtig, denn so schützt PayPal seine Kunden seit Jahren vor Betrug. Im Bereich Warenhandel bleibt dieses Sicherheitsmerkmal weiterhin bestehen. Da die Risikofaktoren im Online Gaming Sektor allerdings schwer zu kalkulieren ist, zieht PayPal den Käuferschutz in der Branche nun komplett zurück. Wer also an ein „schwarzes Schaf“ gerät, der muss mit dem Verlust des gezahlten Betrags leben.

Vor der Zahlung über Anbieter informieren

Die Auswirkungen auf PayPal als Zahlungsanbieter in Online Casinos sind noch nicht abzuschätzen. Faktisch ist jetzt jeder Spieler selbst gefragt, sich vor einer Transaktion zu schützen und abzusichern. Das bedeutet: Testberichte unabhängiger Webseiten studieren, auf Sicherheitsmerkmale achten und nicht überstürzt handeln. Am sichersten sind nach wie vor Online Casinos, die in Europa lizenziert wurden. Die meisten haben sich im Laufe der letzten Jahre in Malta und Gibraltar angesiedelt. Dort werden sie durch Glücksspielbehörden nach europäischer Gesetzgebung kontrolliert. Diese Sicherheit erleichtert es Spielern, sich für eine Einzahlung zu entscheiden. PayPal als Option bleibt Kunden in einigen Casinos weiterhin erhalten, zeichnet sich jetzt aber nicht mehr durch den besonderen Schutz aus. Demnach steht die Methode auf einer Stufe mit Online Wallets wie Neteller oder auch Skrill.

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