Gewerkschaft vs. Sands Casinos

Es war ein langer Kampf. Seit 29 Jahren wehrt sich Sheldon Adelson gegen die Gewerkschaft. Bisher auch immer sehr erfolgreich, doch nun musste er eine Niederlage einstecken. Seit diesen Tagen gibt es jetzt zum ersten Mal in der Geschichte der Sands Casinos einige Wachleute, die auch in der Gewerkschaft sind.

Die Gewerkschaften in den USA kann man nicht wirklich mit jenen in Europa vergleichen. Wenn sie auf ein Unternehmen Einfluss haben, dann können sie dort auch ihre Macht demonstrieren. Aber oftmals handelt es sich dabei eher um lokale Gruppen und nicht landesweite Vereine oder ähnliches. Dass es ihnen nun gelungen ist ihren Fuß in die Sands Casinos zu bekommen ist wirklich erstaunlich. Denn seit Sheldon Adelson das Spielbanken Unternehmen vor 29 Jahren gestartet hat ist dies niemandem gelungen.

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Was bedeutet das für die Sands Casinos

Wenn wir uns den Kampf gegen Gewerkschaften vorstellen, dann sieht das oftmals sehr unfair und hart aus. Natürlich hat der schwerreiche Besitzer der Sands Gruppe auch alle Mittel genutzt. Demonstrierende Gewerkschafter vor einer seiner Spielbanken zum Beispiel wollte er dort vertreiben. Nachdem ihm das rechtlich nicht möglich war, ist er bis zum obersten Gerichtshof gezogen um das entsprechende Gesetz anfechten zu lassen.

Aber es gibt auch die andere Seite und zwar damit überhaupt kein Mitarbeiter Interesse hat sich in einer Gewerkschaft zu organisieren hat die Sands Gruppe höhere Löhne als andere Glücksspiel Unternehmen in Las Vegas bezahlt. Der Vorteil, warum viele Menschen sich organisieren ist, dass die Firmen für die Gewerkschafter höhere Löhne bezahlen. Doch das war hier nicht nötig, denn alle Mitarbeiter haben recht gut verdient.

Hier könnte es nun problematisch werden für das Unternehmen. Denn da sie aktuell schon für alle Mitarbeiter höhere Löhne bezahlen und aber mit der Gewerkschaft auch für ihre Mitglieder eine Erhöhung von 8 % vereinbart haben kann dies zu einem Dominoeffekt führen. So dass immer mehr Mitarbeiter der Gewerkschaft beitreten und diese dann ziemlich einflussreich wird. Ebenso steigen die Personalkosten, was auch nicht im Sinne des Unternehmens ist, dass in den nächsten Jahren Milliarden in den japanischen Markt investieren möchte.

Niederlage für Sheldon Adelson

Es ist ziemlich erstaunlich, dass die Mitarbeiter im Sicherheitsdienst diesen Erfolg erringen konnten. Gut sie haben sechs Jahre dafür gekämpft, aber das Adelson so einfach nachgibt war nicht zu erwarten. Nicht nur dass der Milliardär sehr ungern verliert, er mag es noch weniger nicht der Alleinherrscher zu sein.

Welche Hintergründe ihn jetzt dazu bewogen haben sich nicht mehr mit allen Mitteln gegen die Gewerkschaft zu wehren ist schwer zu sagen. Vielleicht liegt es ja auch an seinem Freund Donald Trump, den er im Wahlkampf mit zig Millionen Dollar unterstützt hat. Dieser plant nämlich eine Gesetzesänderung, die im Grunde den Gewerkschaften jedes Machtmittel aus der Hand nimmt und sie so dem Untergang weiht. Vielleicht hoff der Casino Besitzer ja darauf. Wir wissen es nicht.

Dass er auch in einem anderen Krieg plant aufzugeben deutet sich dagegen nicht an. Adelson möchte ja unbedingt online Casinos in den USA verhindern. Bisher ist ihm das nur zum Teil gelungen, aber einige Bundesstaaten gibt es trotzdem in denen Casino Spiele im Internet legal sind. Hier scheint der milliardenschwere Unternehmer auch weiterhin alles zu tun das verhindern zu wollen. Und vielleicht kommt ihm ja auch hier sein Freund im Weißen Haus zu Hilfe. Es wäre sehr schade!

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