Trump Taj Mahal ohne Zukunft

Manch ein Amerikaner wird sich wünschen es dem milliardenschweren Investor Carl Icahn gleich zu tun und Trump einfach zu verkaufen. Doch leider ist es mit dem Präsidenten der USA nicht so einfach getan wie mit dem Trump Taj Mahal Casino in Atlantic City. Aus einer geplanten Auferstehung wird nun vermutlich ein baldiges Ende. Grund sind politische Querelen zwischen Investor und dem Senat in New Jersey.

Hintergrund ist, dass man im Senat anscheinend vermutet Icahn würde eine Schließung der Spielbank planen. Anschließend diese nach einer kurzen Pause wieder eröffnen, allerdings den Mitarbeitern nicht die gleichen Löhne bezahlen wie bisher. Dieser Vorstoß scheint bei dem milliardenschweren Investor das Fass zum Überlaufen gebracht zu haben. Statt mehrere Hundert Millionen Dollar in die Zukunft des Trump Taj Mahals Casino zu investieren will er es nun schnellstmöglich verkaufen.

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Wechselreiche Geschichte des Trump Taj Mahal Casinos

Das Trump Taj Mahal wurde im Jahre 1990 eröffnet. Damals noch unter der Riege des jetzigen US Präsidenten Donald Trump. Damals wurde das eine Milliarde Dollar teure Projekt als das Achte Weltwunder bekannt und war eine der größten Spielbanken der Welt. Relativ schnell kam jedoch die erste Pleite. Ein Jahr nach der Eröffnung ging das Unternehmen insolvent und Trump musste 50 % seiner Anteile abtreten.

Doch diese Pleite war noch lange nicht das aus für die Spielbank. Sie wurde weiter betrieben und nach einer erneuten Pleite im Jahre 2014 von Carl Icahn und seinem Investitionsunternehmen übernommen. Er investierte Geld, um zunächst den Betrieb weiter laufen zu lassen, doch es kam immer mehr zu Streitigkeiten mit dem Personal und der Politik.

Die Schließung am 10. Oktober 2016 sollte zunächst nur vorläufig sein um das Spielcasino auf den neusten Stand zu bringen. Doch die Gewerkschaft machte weiterhin Druck und fürchtete um ihren Einfluss. Wie es nun scheint wird aus der geplanten Wiedereröffnung in diesem Frühjahr nichts. Außer es findet sich ein neuer Investor, der bereit ist das zu übernehmen.

Casino Schließung eine politische Entscheidung

Dass der Senat hier so stark Position gegen die mögliche Schließung sowie das Verhalten von Icahn bezieht ist schon sehr erstaunlich. Vor allem weil das geplante Gesetz nicht wirklich bestand hat. Der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, hat bereits sein Vero angekündigt. Jedoch wird sich der Investor wie er selbst gesagt hat nicht mehr umstimmen lassen.

In dem vom Senat geplanten Gesetz soll festgeschrieben werden, dass falls Icahn das Trump Taj Mahal komplett dicht macht, seine Glücksspiellizenz verliert und fünf Jahre lang keine neue erhält. Das heißt er könnte das Casino weder unter neuem Namen noch mit veränderten Arbeitsbedingungen betreiben. Und was den Investor so aufschreckt ist, dass dies ja nicht nur jetzt gilt, sondern er in Zukunft noch weiteren Gängelungen ausgesetzt sein kann. Vor allem wenn nicht mehr ein republikanischer Gouverneur seine Hand schützend über ihn hält.

Ist dies das Aus fürs Trump Taj Mahal?

Es ist eine schwere Frage jetzt über die Zukunft des Achten Weltwunders zu reden. Zunächst einmal wird die Spielbank sicher weiterhin geschlossen bleiben. Die Frage ist daher ob Icahn überhaupt einen Käufer findet. Welchen Verkaufspreis er sich erhofft ist nämlich nicht bekannt. Auf jeden Fall wird er es wohl nicht verschenken, nachdem er schon einiges investiert hat in den letzten Monaten.

Gleichzeitig ist es schwer zu glauben, dass unter den aktuellen Bedingungen wirklich jemand bereit ist hunderte Millionen zu bezahlen, um anschließend aufgrund der zu hohen Kosten und zu geringen Einnahmen nur Verluste einzufahren. Und mit dem vom Senat verabschiedeten Gesetz sind gerade bei der Kostenreduzierung nicht viele Möglichkeiten gegeben.

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