Glücksspielstaatsvertrag Änderungen

Das Thema Glücksspielstaatsvertrag in Deutschland beschäftigt die Politik sowie die Spieler jetzt schon seit Jahren. Während die einen nicht wirklich in die Pötte kommen und alles dafür tun den Status-Quo zu erhalten hoffen die anderen endlich auf Änderungen. Zu einigen ist es jetzt in den letzten Monaten gekommen.

Wirklich umfangreich sind diese Änderungen für die Glücksspiel Fans in Deutschland leider nicht. Eigentlich ist nur umgesetzt worden was nicht mehr zu vermeiden war. Denn sowohl europäische wie auch deutsche Gerichte haben bereits klar gemacht, dass die aktuelle Situation nicht haltbar ist. So wurde nun einfach gesetzlich festgehalten, dass die Sportwetten Konzessionen nicht auf eine bestimmte Menge begrenzt sind.

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Die Änderung des Glücksspielstaatsvertrags in Deutschland

Nach mittlerweile mehreren Jahren haben die Ministerpräsidenten der Bundesländer sich entschieden folgende Änderungen im Glücksspiel Staatsvertrag festzuschreiben. Bis zum 30. Juni 2021 wird die Experimentierphase eingeleitet in der jedes Unternehmen welches die Mindestanforderungen erfüllt Sportwetten in Deutschland anbieten darf. Diese Phase kann um drei Jahre erweitert werden wenn es bis dahin keine entsprechende Anpassung gibt.

An sich ist diese Nachricht natürlich positiv. Somit haben die Spieler jetzt endlich rechtliche Sicherheit. Und auch die Steuereinnahmen werden sicherlich davon profitieren. Allerdings erschreckend ist es, dass sich die Verantwortlichen jetzt erst einmal bis 2021 also über vier Jahre Zeit nehmen um eine endgültige Regelung zu finden. Oder eigentlich sind es ja sieben Jahre wenn man die mögliche Verlängerung noch dazu nimmt.

Hessen haben die Schnauze voll

Eine weitere Änderung ist, dass in Zukunft nicht mehr das Bundesland Hessen für die deutschlandweite Vergabe der Sportwetten Konzessionen verantwortlich ist. Diese wird in Zukunft von Nordrhein-Westfalen übernommen. Ebenso wandert die Geschäftsstelle des Glücksspielkollegiums von Hessen nach Sachsen-Anhalt.

Hessen scheint also gewaltig die Schnauze voll zu haben von den Querelen in den letzten Monaten. Schließlich wurde das Versagen hauptsächlich ihnen angelastet, während alle Bundesländer dafür verantwortlich waren. Der Glücksspielstaatsvertrag war jedoch von Anfang an eine Todgeburt. Eine rechtlich sichere Lösung wäre hier nicht möglich gewesen.

Was heißt das nun für Sportwetten Fans

Das Wichtigste ist, dass nun endlich kein Spieler mehr Angst haben muss Sportwetten in einer rechtlichen Grauzone zu spielen. Hier wurde rechtliche Sicherheit geschaffen. Und das ist grundsätzlich eine positive Sache. Positiv dürfte auch sein, dass nun sicherlich mehrere Anbieter aktiv auftreten und um die Spieler werben werden.

Andererseits ist aber sehr enttäuschend, dass es immer noch keine feste Regelung gibt. Welche Bedingungen alle Anbieter erfüllen müssen ist nicht bekannt und auch nicht was nach 2021 geplant ist bzw. passiert. Im schlimmsten Fall ist danach wieder Schluss – wovon jedoch nicht wirklich auszugehen ist.

Ebenso hat diese Entscheidung überhaupt keinen Einfluss auf andere Casino Spiele. Eine ähnliche Lösung für online Casinos scheint so schnell nicht in Sicht. Nimmt man die Sportwetten als Vorbild, dann dürfte es noch Jahre dauern. Und der Druck von Seiten der EU ist bei diesem Thema noch lange nicht so hoch.

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